Seeber begrüßt EU-Zustimmung zur Verkehrsprotokoll der Alpenkonvention

Erfolgreicher Nachhall der österreichischen Ratspräsidentschaft

Brüssel, 13. Oktober 2006 (ÖVP-PD) "Ich begrüße ausdrücklich den gestrigen Beschluss des EU-Verkehrsministerrates zur Unterzeichnung des Verkehrsprotokolls der Alpenkonvention. Lange wurde daran gearbeitet, vor allem die österreichische Ratspräsidentschaft im letzten Halbjahr hat sich erfolgreich darum bemüht, das Verkehrsprotokoll wieder aus der Versenkung herauszuholen, in der manche EU-Staaten es gerne verschwinden gesehen hätten", sagte heute, Freitag, der Tiroler ÖVP-Europaparlamentarier Dr. Richard Seeber. "Der Schutz der Alpen erhält nun im so wichtigen Bereich der Verkehrspolitik endlich den nötigen Stellenwert. Auch im Europäischen Parlament werden wir jetzt die notwendige Zustimmung schnell zu behandeln suchen, damit das Verkehrsprotokoll so rasch wie möglich in Kraft treten kann", so Seeber weiter. ****

Für den Umweltsprecher der ÖVP-Delegation im Europaparlament ist es besonders wichtig, hinkünftig nach neuen Formen des Güterverkehrs zu forschen: "Vor allem der alpenquerende Güterverkehr muss sowohl umweltfreundlich als auch leistungsfähig sein. Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze dürfen nicht gefährdet sein, gleichzeitig dürfen die Alpen als sensibles Gebiet nicht weiter gefährdet werden", betonte Seeber.

"Der Schutz der Alpen ist ein langwieriges Bohren dicker Bretter, da sehr viele unterschiedliche Interessenslagen auszutarieren sind. Der Abschluss des Verkehrsprotokolls ist aber jedenfalls ein guter Schritt in die richtige Richtung. In diesem Zusammenhang unterstütze ich auch voll das von der Tiroler Landesregierung ausgearbeitete Maßnahmenbündel Luft und Verkehr. Mit diesen Maßnahmenpaketen wird dem Gerüst des Verkehrsprotokolls das entsprechende Fleisch gegeben, um mit der Thematik sensibel und effizient umgehen zu können", sagte Seeber abschließend.

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