ARBÖ: Jüngste Preissprünge bei Diesel und Eurosuper nicht gerechtfertigt

Wien (OTS) - ARBÖ: Jüngste Preissprünge bei Diesel und Eurosuper nicht gerechtfertigt

Während die Preise für Rohöl und fertig raffinierte Treibstoffe in den letzten Tagen ständig gefallen sind, wurden die Spritpreise in Österreich in den letzten zwei Tagen wieder erhöht, kritisiert der ARBÖ. "Es ist einfach nicht einzusehen, dass Autofahrer in Österreich Verbilligungen immer nur mit großer Verspätung zu spüren, während Erhöhungen promptest weitergegeben werden", kritisiert ARBÖ-Pressesprecherin Lydia Ninz.

Am Spotmarkt haben die Preise für Diesel Höhepunkt Anfang August um 19 Prozent nachgegeben und sind von 711 Dollar pro Tonne auf zuletzt 584 Dollar pro Tonne gefallen. Eurosuper 95 hat am Spotmarkt sogar um 36 Prozent nachgegeben, von 783 auf zuletzt 508 Dollar je Tonne.

In Österreich sind die Zapfsäulenpreise für Diesel und Eurosuper (95 Oktan) seit dem Höhepunkt am 10. August ebenfalls gefallen, steigen aber seit 11 Oktober wieder an. "Die jüngsten Preiserhöhungen um 1 Cent bei Diesel (auf 0,979 Euro pro Liter) sind sofort wieder zurückzunehmen." Bei Eurosuper (95 Oktan), das in den letzten Tagen um 0,8 Cent (auf 1,034 Euro pro Liter) anzog, ist aufgrund der internationalen Entwicklung eine Senkung um 2 bis 3 Cent gerechtfertigt", fordert der ARBÖ.

Von jeder Preiserhöhung profitiert der Fiskus in Form zusätzlicher Mehrwertsteuereinnahmen. Wie vom ARBÖ ausgerechnet hat, lukrierte der Fiskus aufgrund der Treibstoffpreiserhöhungen in den letzten drei Jahren (von 2004 bis August 2006) zusätzlich zur üblichen Steuer auch noch 826 Millionen in Form von mehr Mehrwertsteuer.

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