Erlebnisreise "WasserKraft 2006" brachte große Belebung für Lieser- und Maltatal

LHStv. Strutz: Kulturschwerpunkte bringen touristischen und wirtschaftlichen Nutzen - Bucher: Thema Wasser soll noch stärker präsentiert werden

Klagenfurt (LPD) - Eine Erfolgsbilanz über die Erlebnisreise "WasserKraft 2006" im Lieser- und Maltatal zogen heute, Freitag, Kulturreferent LHStv. Martin Strutz, Landestourismusdirektor Seppi Bucher und der Touristiker und Regionskoordinator Siggi Neuschitzer bei einer Pressekonferenz in Klagenfurt. Die Vernetzung von Kultur, Natur und Tourismus werde auch künftig intensiv fortgesetzt, bekräftigten sie unisono. In der Region herrsche eine Aufbruchstimmung.

Kulturreferent Strutz hob den volkswirtschaftlichen Nutzen von Kultur hervor. Gmünd habe sich mit vielen verschiedenen Veranstaltungen als lebendige Künstlerstadt präsentiert und damit auch andere Gemeinden und Regionen inspiriert. Unter anderem nannte Strutz in diesem Zusammenhang St. Paul im Lavanttal, wo ebenfalls eine große Ausstellung in Verbindung mit Eberndorf und Bleiburg geplant ist, von der die gesamte Region profitieren solle. Kulturangebote gezielt in den Vordergrund zu stellen, sei ein wirtschaftlich-touristisches Konzept, das künftig foricert werde, sagte Strutz. Auch im kommenden Jahr werde es in Gmünd viele Schwerpunkte, wie einen Kompositionswettbewerb mit Preisträgerkonzert, Literaturfestival, Konzerte, Kabaretts usw. geben. In der Stadtturm-Galerie werden im Rahmen der WasserKraft 2007 Werke von Valie Export präsentiert. Auch die Fotogalerie Gmünd wird Arbeiten von Richard Krämmer zeigen.

Auch ein Buch über "Wasserkunstwelten in der Künstlerstadt Gmünd" wurde heute präsentiert. Strutz erwähnte, dass es 400.000 Tagesgäste gegeben habe. Die Besucherfrequenz der Tagesgäste in Gmünd sei um 100.000 gesteigert worden. Im Pankratium beispielsweise wurden 14.000 Besucher gezählt.

Tourismusdirektor Seppi Bucher wies ebenfalls auf den Erfolg der Vernetzung von Kultur und Tourismus hin. Insgesamt habe es vom 20. Mai bis 10. Oktober eine Frequenz von 221.440 Besucher gegeben. Die Nächtigungen konnten um neun Prozent gesteigert werden. Das Thema Wasser werde künftig noch stärker präsentiert, so Bucher. Kärnten habe als erstes Bundesland auf dieses Thema gesetzt. Den gesamten Werbe- und Marketingwert der WasserKraft bezifferte Bucher mit drei Mio. Euro. Das Miteinander von Kultur, Tourismus, Kärnten Werbung und Region sei eine gute Basis für die weitere positive Entwicklung, so Bucher.

Neuschitzer sagte, dass Kultur und Natur in der Region für die ganze Familie erlebbar gemacht werde. Künftig wolle man das Thema Wasser noch erweitern um den Aspekt Rettung bzw. Schutz und dabei die Feuerwehren als Zielgruppe ansprechen. Es sei gelungen, durch die WasserKraft-Ausstellung mit den vielen Erlegnispunkten die Region mit Infrastruktur wie etwa dem großartigen Veranstaltungssaal der Lodronschen Reitschule abzusichern. Die Ausstellungskoordinatorin von Gmünd, Erika Schuster, sagte, dass Gmünd Vielfalt und Qualität biete. Kulturelles Engagement habe die Stadtentwicklung sehr positiv gefördert. Sie dankte dem Land und dem Kulturreferat für die Arbeit. (Schluss)

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