Koralmbahn ist Teil der europäischen Baltisch-Adriatischen Achse

LH Haider und LR Dörfler: Projekt ist verkehrspolitisch von größter Bedeutung und bringt enorme Wertschöpfung

Klagenfurt (LPD) - Gute Nachrichten für Kärnten gibt es nach der Konferenz des EU-Verkehrsministerrates in Luxemburg am Donnerstag. Im Rahmen dieser Konferenz wurde ein "Letter of Intent" unterschrieben, in dem Österreich, Italien, Slowakei, Tschechien und Polen den "Baltisch-Adriatischen-Korridor" fixierten. Dieser Eisenbahn-Korridor von Danzig über Wien, Graz und Klagenfurt nach Triest, Venedig und Bologna soll in das hochrangige europäische Schienennetz übernommen werden. Ein Teil dieser Achse ist die derzeit in Bau befindliche Koralmbahn. "Damit ist klar, dass die Koralmbahn nicht nur ein Jahrhundertprojekt für Kärnten ist, sondern auch große internationale Bedeutung hat sowohl als Nord-Süd als auch als Ost-West Verbindung", betont Landeshauptmann Jörg Haider.

Das Koralmbahnprojekt kostet insgesamt vier Mrd. Euro. "Derzeit sind 135 Mio. Euro auf Kärntner Seite verbaut, die Fertigstellung erfolgt im Jahr 2016", sagt Verkehrsreferent LR Gerhard Dörfler. Die Investitionen in die Koralmbahn bringen jährlich eine Wertschöpfung von 170 Mio. Euro und sind sowohl für die Bauwirtschaft als auch für die verkehrstechnische Erschließung Kärntens von zentraler Bedeutung. Haider und Dörfler danken dem Infrastrukturminister Vizekanzler Hubert Gorbach für sein Engagement. Dörfler: "Dank Vizekanzler Gorbach wurde hier ein wichtiger Schritt für diesen Korridor und für die Koralmbahn erreicht und die Chancen auf eine EU-Kofinanzierung sind gestiegen. Wir werden weiter mit Vehemenz für das Projekt auf EU-Ebene eintreten und hoffen, dass es auch von der nächsten Bundesregierung so tatkräftig unterstützt wird wie bisher." (Schluss)

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