Eurofighter-Gegengeschäfte: Vilimsky: Erpressungsversuche von Industrie-Magnaten lassen uns kalt!

Politik hat im Interesse des Steuerzahlers zu entscheiden und nicht einiger Finanzmagnaten

Wien (fpd) - Was heute zum Thema Eurofighter durch das Wirtschaftsministerium "spontan" inszeniert worden sei, könne man nur als "Erpressungsversuch" der ÖVP sowie einiger Industrie-Magnaten werten. Ein derartiges Vorgehen sei abzulehnen und solle die Entscheidungsträger in der Politik auch völlig kalt lassen, so heute FPÖ-Generalsekretär Bundesrat Harald Vilimsky. ****

Die ÖVP habe offenbar eine unglaubliche Bammel davor, den Eurofighter-Ankauf, die dubiosen Gegengeschäfte sowie die kaufmännische Seite dieses Vertrages einer detaillierten Prüfung zu unterziehen. Sonst sei es nicht erklärbar, dass etwa Verteidigungsminister Platter in einer Panik-Reaktion den Vertrag in die Hofburg beordern lasse oder jetzt seitens einiger Industriemagnaten mit Standortdrohungen Druck auf die Politik gemacht werde, so Vilimsky.

Die Politik hat diese Causa im Interesse der Steuerzahler sowie auch der Landesverteidigung zu entscheiden. Da ist es weder angebracht, dass die ÖVP den Vertrag weiterhin als oberste Verschlusssache der Republik erachtet, die Gegengeschäfte nur auf reiner Gerüchtebasis einsehbar sind und die ÖVP mit Bestemm einen Untersuchungsausschuß trotz massivster Gerüchte über mögliche Malversationen zu blockieren versucht, so Vilimsky. (Schluß)

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