Buchpräsentation zum Mozartjahr - Prammer begrüßt Autor Hugo Schanovsky im Parlament

Wien (SK) - Zu einer Buchpräsentation mit aktuellem Bezug lud am Donnerstag die Zweite Präsidentin des Nationalrates, Barbara Prammer, ins Parlament: Anlässlich des Mozartjahres präsentierte der Autor und ehemalige Bürgermeister der Stadt Linz Hugo Schanovsky seine beiden neuesten Werke "Mozart - Eine Reise in die Unendlichkeit" und "Die Mozartkugel rollt und rollt". "Über Mozart lässt sich trefflich diskutieren", so Prammer. Jeder habe das Mozartjahr genossen, mit all seinen guten wie weniger guten Auswüchsen. Schanovsky liefere mit seinen Büchern einen wichtigen Diskussionsbeitrag zum Mozartjahr, unterstrich die SP-Politikerin. Es sei ihm gelungen einerseits auf menschliche Weise das Leben des großen Komponisten darzustellen und andererseits auch die Schattenseiten der Kommerzialisierung zu beleuchten. ****

Prammer zeigte sich in ihrer Eröffnungsrede "erfreut", neben dem Autor auch zahlreiche andere oberösterreichische Prominente "im Hause aller Österreicher" begrüßen zu dürfen. Im Auditorium befand sich neben der ehemaligen Staatssekretärin Beatrix Eypeltauer und dem oö. Landtagsabgeordneten Mario Mühlböck auch der ehemalige Bischof der Erzdiözese Linz, Maximilian Aichern. Für die stilvolle musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte das Wiener Flötenquartett.

In Bezug auf Hugo Schanovsky merkte die zweite Nationalratspräsidentin an, dass es ihm in seiner Karriere gelungen sei, zwei wichtige Elemente zu verbinden: Einerseits die Liebe zur Kultur, und andererseits sein Einsatz für die Umwelt. Schanovsky, aufgewachsen in einfachen Verhältnissen in Steyr, habe Linz als Kulturstadtrat geprägt und vor allem in seiner Zeit als Linzer Bürgermeister von 1984 bis 1988 habe er erheblich zur Verbesserung der Lebensqualität beigetragen. Sie selbst, so Prammer, habe als junge Frau in ihrer ersten Zeit in Linz die Smogbelastung miterlebt. Unter Schanovsky sei es gelungen, Linz zu einer der saubersten Industriestädte zu machen. Neben seinem noch immer andauernden politischen Engagement habe Schanovsky auch noch 66 Bücher zu diversen Themen veröffentlicht.

Der Autor selbst zeigte sich "gerührt", dass er die Gelegenheit bekommen habe, seine Werke im österreichischen Parlament zu präsentieren. Im Jahr 2006 habe der Stern Mozart über der ganzen Welt geleuchtet, betonte Schanovsky, dies sei Grund genug, sich eingehend mit dem Phänomen Mozart zu befassen. Der Autor unterhielt das Publikum mit kurzweiligen Prosatexten mit Titeln wie "Die Eroberung Italiens", "Konstanze" oder "Musik zur Nacht", die die wichtigsten Stationen im Leben Mozarts beleuchten. Überdies präsentierte er scharfsinnige Seitenhiebe auf das Mozartjahr, die in seinem Werk "Die Mozartkugel rollt und rollt" ihren Ausdruck finden. (Schluss) sw

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