VP-Ekici: SP-Integrationspolitik als Nährboden für ’rechten Flügel’ in Parteienlandschaft

Integration ist mehr als das Übersetzen von Waschküchenordnungen

Wien (VP-Klub) - "Wenn die SP-Stadträtinnen Laska und Wehsely selbst schon zugeben müssen, dass ein Kindergartenbesuch das Erlernen der deutschen Sprache für Migrantenkinder erheblich erleichtert, wäre es doch naheliegend, dass der Forderung der ÖVP Wien, die neuerdings auch von ihren sozialistischen Kinderfreunden erhoben wird, nachgekommen wird und sie sich für den gratis Kindergartenbesuch in Wien stark machen", so ÖVP Wien Integrationssprecherin LAbg. Sirvan Ekici zur Integrations-Leistungsbilanz der Wiener SP-Stadtregierung.

Offenbar scheitern die Bemühungen all jener, die sich um eine erfolgreiche Migration, verbunden mit der Chance auf eine unabdingbare Ausbildung von Migranten-Sprösslingen bemühen, am Justament-Standpunkt der roten Mehrheit im Rathaus. Das Motto ’alles, was die Opposition vorschlägt, wird niedergestimmt’ wäre hier - nicht zuletzt im Sinne eines gedeihlichen Miteinanders in unserer Stadt -schon längst nicht mehr angebracht, meint Ekici, die das Verhalten der Roten Mehrheit im Rathaus gerade in dieser Frage als beschämend bezeichnet.

Dieselbe starre Mehrheitshaltung sei auch bei der vom Bund geforderten Vorverlegung der Schuleinschreibung um ein Jahr festzustellen. Auch hier lege sich die SPÖ in Wien quer.
"Solange die SPÖ in Wien nicht Willens ist, für die Migranten in unserer Stadt nachhaltig wirkende Entscheidungen zu treffen und Reformvorschläge, selbst wenn diese von Oppositionsseite kommen, zu realisieren, wird die Integrationsbilanz eine traurige sein. Einzig der rechte Flügel in der Parteilandschaft profitiert von solch einer Scheuklappenpolitik", warnt Ekici und meint abschließend, dass sich die Integrationsbemühungen der Wiener Stadtregierung nicht im Übersetzen von Waschküchenordnungen in türkische und serbische Sprache erschöpfen dürfen.

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