Regierungssitzung: Unverständliche Ablehnung für Verbesserungen bei EDV und E-Government für Kärntner Gemeinden

LR Rohr: Verkehrsreferent soll sich von Datenhighway fern halten

Klagenfurt (SP-KTN) - "Wenn man mit Straßen, Fahrzeugen, Kreisverkehren und orangen Jacken zu tun hat, heißt das noch lange nicht, dass man sich auch am Datenhighway auskennt", sagte heute, Mittwoch, Gemeindereferent LR Reinhart Rohr, nachdem LR Gerhard Dörfler als Wortführer mit dem BZÖ und der ÖVP in der Regierungssitzung vorerst die Installierung einer Gemeinde-Informatikgesellschaft blockiert hat. Durch diese Gesellschaft könnten die Kärntner Gemeinden die laufenden Kosten bei EDV und E-Government deutlich reduzieren, so Rohr.

Durch ein gebündeltes Beschaffungswesen könnten nicht nur beim Ankauf neuer Geräte bessere Konditionen erreicht werden, es würden sich durch die Informatikgesellschaft auch zusätzlich Steuervorteile von 15 bis 18 Prozent ergeben, rechnet Rohr vor. Bis zu 200.000 Euro Einsparung könnten bei Beratungsleistungen und zentralen Diensten erfolgen. Weiters würde sich die Sicherheit bei der Datenverwaltung erhöhen, präzisiert Rohr die Vorteile.

In Vorarlberg wurde dieses Konzept bereits erfolgreich umgesetzt. "In Kärnten heiß es weiter ´bitte warten`, weil sich der Verkehrsreferent am Datenhighway verlaufen und auch noch drei andere bei der Abstimmung in die Sackgasse mitgenommen hat", ist Rohr enttäuscht.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ-Kärnten
Tel.: 0463/577 88 76 od. 77
Fax: 0463/577 88 86
presse-kaernten@spoe.at
http://www.kaernten.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90001