LH Haider: Positive Wirtschaftsentwicklung ist massiv zu unterstützen

Großprojekte könnten an die tausend neue Arbeitsplätze bringen - KWF-Förderungen umsetzen

Klagenfurt (LPD) - Kärntens Wirtschaft entwickle sich sehr gut, dieser Trend sei zu unterstützen, betonte heute, Mittwoch, Landeshauptmann Jörg Haider im Pressefoyer nach der Regierungssitzung. Viele Betriebsansiedlungen seien auf Schiene, als aktuellstes Beispiel nannte der Landeshauptmann die geplante Ansiedlung der Firma Kaindl, die vor kurzem das Holzverarbeitungswerk Fundermax in St. Veit gekauft habe. Damit sei auch eine Standortsicherung gegeben. Mit einem Motorenwerk im Lavanttal sei ein weiteres wichtiges Projekt in Planung.

Insgesamt würden damit an die tausend Arbeitsplätze geschaffen. Dazu sei aber für Betriebsförderungen eine Ausweitung der KWF-Förderungsmittel nötig, unterstrich der Landeshauptmann. Ein diesbezüglicher Beschluss ist heute nicht zustande gekommen, nun müsse ein neuer Anlauf genommen werden. Auch die Einberufung einer außerordentlichen Regierungssitzung könne dafür notwendig sein, sagte Haider.

Insgesamt würden für die beiden Großprojekte 20 bis 22 Mio. Euro an Landesmitteln benötigt, sowie ein Betrag in selber Höhe an AWS-Bundesmitteln. Mit Wirtschaftsminister Martin Bartenstein habe es schon positiv verlaufene Verhandlungen gegeben, sagte Haider. Kaindl würde 100 bis 120 Mio. Euro investieren, die Investitionssumme des geplanten Motorenwerks würde ebenfalls in dieser Größenordnung liegen. Kaindl würde in drei Etappen 450 neue Arbeitsplätze schaffen, beim Motorenwerk im Lavanttal könnten 470 entstehen, führte Haider aus.

Viele Kärntner Betriebe würden ihre Investitionen vorziehen, da im nächsten Jahr schlechtere Förderbedingungen seitens der EU zu erwarten seien. Für die geplanten Großprojekte habe es auch eine einhellige Zustimmung im KWF-Kuratorium gegeben. Wenn in so kurzer Zeit fast tausend neue Arbeitsplätze entstehen könnten, sei dies ein Riesenerfolg, unterstrich der Landeshauptmann.
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