Keine Gewaltdelikte in AMS-Jugendkursen

Intensive Betreuung durch spezielle Kontaktpersonen

Wien (OTS) - Im Gegensatz zu einer Meldung in der heutigen Online-Ausgabe der Tageszeitung Der Standard sind Kurse, die das Arbeitsmarktservice (AMS) für seine jugendliche Klientel organisiert, nicht von Gewaltdelikten betroffen. Wie derSTandard.at berichtet, gebe es in "Umschulungs- und Qualifizierungskursen des AMS" Probleme mit Gewalt: "Dort geht es am meisten zu", wird ein Mitarbeiter des Kriminalpolizeilichen Beratungsdienstes zitiert. Und weiter: "Niemand fühle sich für die Jugendlichen zuständig, außerdem seien viele ungelernte Kräfte als Trainer tätig".
Das AMS kann diese Sicht in keiner Weise teilen. Zum einen kommen in derartigen Kursen entsprechend den Bestimmungen des Vergabegesetzes ausschließlich qualifizierte Personen als Trainerinnen und Trainer zum Einsatz. Das Arbeitsmarktservice steht sowohl mit den Schulungsinstituten als auch mit den allenfalls in die Kursmaßnahme involvierten Berufsschulen in regelmäßigem Kontakt. Zur Betreuung der Jugendlichen sind zusätzlich spezielle, sozialarbeiterisch ausgebildete, Kontaktpersonen nominiert, die die Jugendlichen sowohl betreuen als auch bei Bedarf mit den Eltern Kontakt aufnehmen.
Zum anderen überprüft das AMS die von ihm beauftragten Kursinstitute regelmäßig und ohne Voranmeldung und hat
Zwischenfälle wie die im gegenständlichen Bericht angesprochenen nirgendwo festgestellt. Auch seitens der beauftragten Kursinstitute wurden keine Gewaltdelikte an das AMS gemeldet.

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AMS Wien
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