Pröll: Umweltschutz und fairer Handel wichtige Anliegen für unsere Jugendlichen

SchülerInnen gestalten Ausstellung zum Thema Nachhaltigkeit

Wien (OTS) - Dass Nachhaltigkeit auch für Jugendliche ein Thema ist, zeigt eine Wanderausstellung im Rahmen der Nachhaltigen Wochen 2006, die Umweltminister Josef Pröll heute, Mittwoch, in den Wiener Ringstraßengalerien eröffnete. Unter dem Motto "Nachhaltigkeit -SchülerInnen machen sich ein Bild" haben insgesamt 34 SchülerInnen des Borg 1 Hegelgasse und des Realgymnasiums Rahlgasse aus Wien sowie der BHAK Mattersburg in Werbesujets zum Ausdruck gebracht, was sie über Nachhaltigkeit denken. "Die Botschaften der Jugendlichen sind klar: Neben Natur und Umwelt sind Gerechtigkeit und Fairness die großen Anliegen der Teenager. Es geht ihnen auch um das Bewusstsein, welche Macht wir alle beim Griff ins Einkaufsregal haben, freute sich Umweltminister Josef Pröll über das Engagement der Jugendlichen.

Die "Nachhaltigen Wochen 2006" sind eine Initiative des Lebensministeriums in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, der Wirtschaftskammer Österreich, der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit im Außenministerium, dem Bundesministerium für Gesundheit und Frauen und dem österreichischen Einzelhandel. Die Bundesländer Oberösterreich und Steiermark sowie die Wirtschaftskammer Wien unterstützen ebenfalls die Aktion. Lebensmittelhandel, Drogerien, Baumärkte, der Elektrohandel und 2006 auch erstmals Bäckereien weisen in einer gemeinsamen Aktion gezielt auf umweltschonende, regional erzeugte, fair gehandelte, energiesparende oder biologische Produkte hin. Von Mitte September bis Mitte Oktober machen 22 Handelsketten und selbständige Kaufleute mit rund 7.000 Filialen und Geschäften in Ihrer Werbung auf zukunftsweisende Produkte aufmerksam.

Die Aktion soll zeigen: Wer Waren aus deklariert fairem Handel kauft, übernimmt globale Verantwortung und trägt zur Verringerung von Armut bei. Wer Lebensmittel aus biologischer Landwirtschaft kauft, schützt uns und unsere Umwelt. Wer auf regionale heimische Qualität im Einkaufskorb setzt, sorgt für weniger Verkehrsbelastung, sichert Arbeitsplätze und die Wirtschaftskraft in den ländlichen Regionen.

Weitere Informationen auf www.nachhaltigewochen.at

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