Frühwerke von Brauer, Fuchs und Hundertwasser

Im Jüdischen Museum

Wien (OTS) - Unter dem Titel "phantastisches - Jüdisches in frühen Meisterwerken von Arik Brauer, Ernst Fuchs und Friedensreich Hundertwasser" präsentiert das Jüdische Museum Wien von 11. Oktober 2006 bis 14. Jänner 2007 erstmals das Frühwerk dieser drei österreichischen Ausnahmekünstler der Nachkriegszeit zusammen mit ihrem biografischen Hintergrund. Alle drei wurden zwischen 1928 und 1930 in Wien geboren, alle drei erlebten die Zeit des Nationalsozialismus wegen ihrer jüdischen Herkunft unter widrigsten Bedingungen von Ächtung und Verfolgung. Die Ausstellung vereint rund 60 herausragende Bilder. Dokumente zum Überleben von Arik Brauer und Friedensreich Hundertwasser im NS-Wien sowie zur Emigration des Vaters von Ernst Fuchs nach Shanghai werfen Schlaglichter auf die biographischen Hintergründe.

Der biographische Hintergrund der Malerei aller drei Künstler wird im Zuge der ersten zusammenfassenden Präsentation der frühen Arbeiten erstmals in einem größeren Zusammenhang dargestellt: Die Jugendjahre in Wien, die Rezeption des Nationalsozialismus und der Durchbruch in der Nachkriegszeit.

"phantastisches. Jüdisches in frühen Meisterwerken von Arik Brauer, Ernst Fuchs und Friedensreich Hundertwasser" ist bis 14. Jänner 2007 im Jüdischen Museum Wien (1010 Wien, Dorotheergasse 11) zu sehen. Kurator der Ausstellung ist Dr. Tobias G. Natter, Direktor des Vorarlberger Landesmuseums, für die Gestaltung der Ausstellung zeichnet August Sarnitz verantwortlich. Das Museum ist von Sonntag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr geöffnet (Achtung neue Öffnungszeiten!!!). Ein umfangreiches Begleitprogramm ist in Vorbereitung, Details ab Anfang Oktober unter http://www.jmw.at/. Schulklassen haben freien Eintritt, Führungen und pädagogische Programme: Tel.: +43-1-535 04 31-311, 312 bzw. kids.school@jmw.at. Jeden Sonntag um 15 Uhr git es eine kostenlose Führung (in Deutsch) durch die Sonderausstellung.

rk-Fotoservice: http://www.wien.at/ma53/rkfoto/

(Schluss) sta

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Dr. Alfred Stalzer,
Mediensprecher des Jüdischen Museums
Mobil: +43-664 506 49 00,
alfred.stalzer@aon.at oder presse@jmw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0017