"Primavera" am 12. Oktober: Leben ohne Schwindel

Außerdem: Katharina Stemberger spricht über ihre Krebserkrankung

Wien (OTS) - Nahezu jeder kennt das unangenehme, meist harmlose Gefühl des Schwindels. Begleiterscheinungen sind oftmals Übelkeit, Erbrechen und Ohnmacht. Schwindel kann aber auch erstes Anzeichen für schwere Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Gehirnverletzungen sein. Dr. Monika Wolfram, Schwindelexpertin aus dem Wiener Kaiser-Franz-Josef-Spital, erklärt die unterschiedlichen Schwindelarten, spricht über Ursachen und zeigt ein Therapie-Manöver, das eine der häufigsten Schwindelarten, nämlich den Lagerungsschwindel, vertreibt. Vollkommen schwindelfrei ist Falko Traber. Kürzlich balancierte er ungesichert auf dem Seil der Kitzbüheler Bergbahnen über einem 400 Meter tiefen Abgrund. Falko erzählt, wie er sich auf solche Leistungen vorbereitet, welche Fähigkeiten dabei eine wichtige Rolle spielen und wie jeder durch gezielte Übungen zu höherer Konzentration im Alltagsleben gelangen kann. Dr. Wolfram erklärt in "Primavera" am Donnerstag, dem 12. Oktober 2006, um 20.15 Uhr in ORF 2, präsentiert von Vera Russwurm, zudem, wie man sich gegen Höhenschwindel wappnen kann.

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HPV - Jede Frau kann es treffen

70 Prozent aller Frauen sind Trägerinnen des gefährlichen HPV-Virus, der vor allem durch sexuellen Kontakt übertragen wird. Mögliche Folge: Gebärmutterhalskrebs. Seit Mitte Oktober gibt es nun auch in Österreich einen Impfstoff - zugelassen für Kinder, Jugendliche und Frauen zwischen neun und 26 Jahren. Zu Gast in "Primavera" ist die Schauspielerin Katharina Stemberger, bei der mit 31 Jahren Gebärmutterhalskrebs, hervorgerufen durch diesen Virus, diagnostiziert wurde: "Dass es Krebsarten gibt, die durch Ansteckung hervorgerufen werden, war mir völlig unbekannt. Ebenso unbekannt war mir, dass man sich vor einer Krebsart, die bei Frauen auftritt, aktiv und einfach schützen kann", so die Schauspielerin.

Verstümmelt und gequält durch Beschneidung

135 Millionen Frauen und Mädchen sind in Afrika Opfer traditionsbedingter Gewalt. Fadumo Korn hat das unbeschreibliche Leid der Beschneidung am eigenen Körper erfahren. Im Alter von sieben Jahren wurde sie von einer Stammesangehörigen im Beisein ihrer Mutter, die sie festhielt, mit einer verschmutzten Rasierklinge beschnitten - natürlich ohne Narkose. Fadumo leidet seitdem unter den schweren Spätfolgen dieser "Operation" und erzählt, warum sie noch nach 30 Jahren denselben Schmerz empfindet, der ihr als Kind angetan wurde. Auch in Österreich werden Verstümmelungen unter Migrantinnen nach wie vor praktiziert.

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