Austrian hält sich an Arbeitsverfassungsgesetz und führt Beratungsgespräch

Laufende Angriffe des Bordbetriebsrats auf Management und Kollegen sind haltlos und geschäftsschädigend

Wien (OTS) - Der Austrian Bordbetriebsrat brachte Ende vergangener Woche einen Einspruch gegen die Wirtschaftsführung gem. §111 des Arbeitsverfassungsgesetzes (ArbVG) ein. Die Unternehmensleitung hält sich, wie mehrfach festgehalten, bei den eingeleiteten Optimierungsmaßnahmen an den Kollektivvertrag und selbstverständlich auch an das Arbeitsverfassungsgesetz.

Daher wird die Unternehmensleitung mit dem Austrian Bordbetriebsrat ein nach §111 ArbVG vorgesehenes Beratungsgespräch innerhalb der dafür vorgesehenen Frist führen, um ihm die betriebswirtschaftliche Notwendigkeit der Maßnahmen, deren Umsetzung nach Überzeugung der Konzernführung keinen Aufschub duldet, nochmals darzulegen. Wie von Anbeginn festgehalten, bemüht sich die Unternehmensleitung beim Ressourcenabbau - aufgrund der Abgabe von zwei Airbus A340 - Kündigungen nach Möglichkeit zu vermeiden.

Der Transfer der drei Fokker 70 Flugzeuge zu Austrian arrows ist die notwendige Konzentration der Regionalflugflotte in der dafür vorgesehenen Gesellschaft, da Austrian arrows im Einklang mit gültigen Kollektivverträgen Flugzeuge bis zu 110 Sitzplätzen betreibt. Der separate Betrieb einer Miniflotte von drei Fokker 70 Flugzeugen in der Austrian Mainline, neben der von Austrian arrows betriebenen Fokker Flotte von derzeit insgesamt 18 Flugzeugen (12 Fokker 100, 6 Fokker 70) ist angesichts der Vorteile einer konsequenten Harmonisierung der Regionalflotte wirtschaftlich nicht länger vertretbar.

Die laufenden medialen Angriffe und Verunglimpfungen des Austrian Bordbetriebsrats gegen das Management und die Kollegen im Finanz-, Marketing- und Personalbereich sind haltlos und werden entschieden zurückgewiesen. Insbesondere im Zusammenhang mit der Absicht des Austrian Konzerns noch heuer eine Kapitalerhöhung durchzuführen, ist dies unternehmens- und geschäftsschädigend. Der Vorstand hat den Bordbetriebsrat aufgefordert, dies in seiner Mitverantwortung für den Gesamtkonzern als Belegschaftsvertreter und Aufsichtsrat zu unterlassen.

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