GÖD-BMHS fordert Integrationslehrer

Auf BMHS vergessen ...

Wien (OTS) - Die Finanzierung von zusätzlichen Integrationslehrern fordert die Bundessektion Lehrer an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen(BMHS) in der GÖD(Gewerkschaft Öffentlicher Dienst). Vom Gesetz her ist Integration in den BMHS nur in speziellen Schulen vorgesehen. Tatsächlich werden aber an vielen mittleren und höheren berufsbildenden Schulen in Österreich Jugendliche mit besonderem Betreuungsbedarf aufgenommen. Seit dem Schuljahr 1997/98 gibt es schon für die AHS-Unterstufe und die Hauptschule die gesetzliche Wahlmöglichkeit zwischen Sonderschulbesuch und integrativem Schulbesuch für jedes behinderte Kind.

Doch für die Betreuung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen wurde zuwenig Vorkehrung getroffen. Derzeit wird die Existenz von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf an berufsbildenden Schulen negiert, obwohl der Anteil dieser Kinder in den Pflichtschulen zumindest 2,7 Prozent beträgt.

"Es wird so getan, als ob Integrationskinder oder Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf mit 14 Jahren einfach aus der Schule verschwinden" meint Mag. Jürgen Rainer, Vorsitzender der Bundessektionsleitung BMHS. "Gerade die berufliche Erstausbildung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen erfordert eine besondere Förderung, für die einerseits der gesetzliche Rahmen und andererseits die Finanzmittel bereitgestellt werden müssen", so Rainer.

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Prof. Mag. Jürgen Rainer
Vorsitzender BSL-BMHS in der GÖD
Strozzigasse 2, 1080 Wien
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