OMV Aufsichtsrat bekräftigt OMV Strategie 2010 - Merger zwischen OMV und Verbund wird nicht weiterverfolgt

Wien (OTS) - Im Zuge der gestrigen Sitzung des OMV Aufsichtsrates wurde die OMV Strategie 2010 erneut bestätigt und damit dem Vorstand erneut die volle Unterstützung für die ambitionierten Wachstumsziele des Unternehmens ausgesprochen. Der Vorstand stellte überdies klar, dass eine Verbindung zwischen OMV und Verbund, wie sie im Mai dieses Jahres vorgestellt wurde, oder ähnliche Transaktionen, in Hinkunft nicht verfolgt werden. Kooperationsmöglichkeiten zwischen OMV und Verbund im Zusammenhang mit dem Bau von Gaskraftwerken sind damit jedoch nicht ausgeschlossen.

Das strategische Ziel der OMV im europäischen Wachstumsgürtel jenes Unternehmen zu sein, das von dessen Wachstumschancen am meisten profitiert, besteht im wesentlichen aus folgenden Punkten: Im Bereich Exploration und Produktion soll in den Kernregionen die tägliche Öl-und Gasförderung bis 2010 von derzeit rund 320.000 boe auf 500.000 boe erweitert werden. Ebenso sollen die Raffineriekapazitäten von derzeit 500.000 bbl pro Tag um bis zu 500.000 bbl pro Tag erweitert werden. Durch den neu gegründeten OMV Future Energy Fund sollen überdies erneuerbare Rohstoffe und energieeffiziente Lösungen verstärkt in das OMV Portfolio integriert werden.

Der OMV Konzern plant im Gasbereich seine Absatzmengen auf 20 Mrd m3 pro Jahr auszubauen und mehr als ein Drittel des verkauften Volumens selbst zu produzieren. Die Versorgungssicherheit soll durch Projekte wie die Nabucco Pipeline und den geplanten Bau eines LNG Terminals in Kroatien weiter gestärkt werden. Auch die im September verlängerten Lieferverträge mit Gazexport tragen dazu wesentlich bei.

Der Gasbedarf in Europa wird in den nächsten 20 Jahren kräftig steigen, vor allem durch den stärkeren Bedarf durch gasbetriebene Kraftwerke. Für die OMV ist diese Entwicklung ein eindeutiger Auftrag, die eigenen Stärken in diese Richtung weiter zu entwickeln. In diesem Zusammenhang werden Kooperationen mit dem Verbund etwa für den Bau von gasbetriebenen Kraftwerken als sinnvoll erachtet.

Der OMV Vorstand bekräftigte in der Aufsichtsratssitzung, dass ein Merger mit dem Verbund, wie dieser im Mai dieses Jahres vorgestellt wurde, oder andere ähnliche Zusammenschlüsse, in Hinkunft ausgeschlossen werden. Zum Zeitpunkt, als dieser Merger vorgeschlagen wurde, handelte es sich um eine einzigartige Gelegenheit, die es zu nutzen galt. Da dieser Merger jedoch nicht zustande kam, gibt es nun die klare Entscheidung, derartigen Projekten nicht mehr nachzugehen.

Hintergrundinformationen:

OMV Aktiengesellschaft:

Mit einem Konzernumsatz von EUR 15,6 Mrd und einem Mitarbeiterstand von 5.226 im Jahr 2005 sowie einer Marktkapitalisierung von rund EUR 12 Mrd ist die OMV Aktiengesellschaft das größte börsenotierte Industrieunternehmen Österreichs. Als führendes Erdöl- und Erdgasunternehmen Mitteleuropas ist der OMV Konzern im Bereich Raffinerien & Marketing (R&M) in 13 Ländern tätig. Im Bereich Exploration & Produktion (E&P) ist die OMV in 18 Ländern auf fünf Kontinenten aktiv. Im Bereich Erdgas verfügt die OMV über Speicher, ein 2.000 km langes Leitungsnetz und transportiert jährlich rund 45 Mrd m3 in Länder wie Deutschland oder Italien. Die OMV ist an integrierten Chemie- u. Petrochemiebetrieben - zu 50% an AMI Agrolinz Melamin International GmbH und zu 35% an Borealis A/S, einem der weltweit führenden Polyolefin-Produzenten -beteiligt. Weitere wichtige Beteiligungen: 51% an Petrom SA, 50% an der EconGas GmbH, 45% am BAYERNOIL-Raffinerieverbund, 10% an der ungarischen MOL.

Mit der Übernahme der Aktienmehrheit an der rumänischen Petrom entstand der größte Öl- und Erdgaskonzern Mitteleuropas mit Öl- und Gasreserven von rund 1,4 Mrd boe, einer Tagesproduktion von rund 320.000 boe und einer jährlichen Raffineriekapazität von 26,4 Millionen Tonnen. OMV verfügt nunmehr über 2.520 Tankstellen in 13 Ländern. Der Marktanteil des Konzerns im Bereich R&M im Donauraum beträgt damit rund 20%.

Durch den Erwerb von 34% an der Petrol Ofisi, Türkei´s führendem Unternehmen im Tankstellen- und Kundengeschäft, baute die OMV ihre führende Position im europäischen Wachstumsgürtel weiter aus.
Mit dem OMV Future Energy Fund wurde im Juni 2006 eine eigene Gesellschaft gegründet, die Projekte zu Erneuerbaren Energien mit mehr als EUR 100 Mio finanziell unterstützen wird. Damit will die OMV den Übergang von einem reinen Erdöl- und Erdgaskonzern zu einem Energiekonzern einleiten, der Erneuerbare Energien in seinem Portfolio hat.

OMV Corporate Social Responsibility (CSR)

Die OMV hat sich mit ihrem Code of Conduct zu klaren Werten verpflichtet und übernimmt Verantwortung für Mensch und Umwelt vor allem in sozial und wirtschaftlich sensiblen Regionen. Das Unternehmen setzt laufend Schritte, um die wirtschaftliche, ökologische und soziale Dimension in ihrem geschäftlichen Handeln, zu berücksichtigen. Die OMV berichtet alle zwei Jahre in einem CSR Performance Report über ihre entsprechenden Aktivitäten und orientiert sich an den international gültigen Berichtsstandards der GRI - Global Reporting Initiative.

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