Brandsteidl: Gewaltprävention ist Standard an Wiens Schulen

Wien (OTS) - "Natürlich kann die Schule nicht alle Probleme der Gesellschaft lösen, aber das Beispiel der Gewaltprävention zeigt, dass sie einen wesentlichen Beitrag dazu zu leisten vermag, junge Menschen mit friedlichen Mitteln der Konfliktlösung vertraut zu machen. In diesem Sinne ist jede schulische Maßnahme gegen Gewalt eine Investition in eine friedliche Gesellschaft", stellte Wiens Amtsführende Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl in ihrer Eröffnungsrede der Tagung "gewalttätig" des Pädagogischen Instituts der Stadt Wien heute fest.

Brandsteidl verwies auf die zahlreichen Präventionsprojekte an Wiener Schulen und präsentierte eine Reihe weiterer Initiativen, die der Stadtschulrat im Bereich der Bekämpfung von Gewalt gestartet hat. Generell hielt sie fest: "Gewalt ist ein gesamtgesellschaftliches Problem und somit kein 'Problem der Schule' allein, aber dennoch: Wir stellen uns dieser Problematik und setzen alles daran, hier entgegenzuwirken. So viel Engagement wir hierfür jedoch in den Schulen selbst, bei Eltern, Lehrern und Schülern erleben, so bedauernswert ist es gleichzeitig, dass beispielsweise die Zahl der SchulpsychologInnen angesichts von 220.000 SchülerInnen unverändert bei 25 stagniert. Hier erhoffen wir uns seitens des Bundes ein Einlenken - dies vor allem auch deshalb, weil es in vielen Fällen die SchulpsychologInnen sind, die durch ihre Arbeit Probleme entschärfen können bevor sie eskalieren."

Brandsteidl wertete es als positives Zeichen, dass sich über 1.300 Wiener LehrerInnen für die heutige Tagung angemeldet haben:
"Dies zeigt, wie sensibilisiert unsere LehrerInnen für das Thema Gewalt sind. Eine Tagung wie diese ist eine hervorragende Gelegenheit für sie, sich mit neuen Instrumentarien, wie Gewalt begegnet werden kann, vertraut zu machen."

"Unseren Lehrerinnen und Lehrer gebührt unser größter Dank, da sie mit ihrer Teilnahme an dieser Veranstaltung demonstrieren, dass sie sich nicht damit abfinden möchten, dass Gewalt in der Schule ein Thema ist, sondern alles tun, um ihr entgegenzuwirken und unseren SchülerInnen Möglichkeiten für ein friedliches Miteinander aufzuzeigen", so Brandsteidl abschließend. (Schluss) ssr

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