Strache: NR-Präsident: Nominierung wird zur staatspolitischen Nagelprobe für die Grünen

Ausgrenzer und Demokratieverweigerer sicher fehl am Platz

Wien (OTS) - "Die FPÖ nimmt das gestrige Endergebnis der Wahl
2006, das einen Mandatsgleichstand von Freiheitlichen und Grünen gebracht hat, selbstverständlich zur Kenntnis", erklärte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache.

Festzuhalten sei, daß aufgrund einer hauchdünnen Stimmenmehrheit der Ball jetzt zunächst bei den Grünen liege, einen geeigneten Kandidaten zu nominieren. Wie die Sache aber letztendlich ausgehe, könne man nicht voraussagen, meinte Strache. Die Geschichte des Hauses zeige nämlich, daß nominierte Kandidaten nicht automatisch auch schon gewählt seien. Man sei also schon gespannt, wen die Grünen nominieren würden. Für dogmatische Ausgrenzer aus der grün-alternativen Fundi-Ecke sei das Amt jedenfalls das Falsche. Schon die Nominierung werde so zur staatspolitischen Nagelprobe für die Grünen.

In Sachen Volksanwaltschaft geht die FPÖ davon aus, daß ihr und sonst niemandem diese Position für die laufende Volksanwaltschaftsperiode bis Juni 2007 jedenfalls zustehe. Für die nachfolgende Periode werde dann auf Basis der Gesetzeslage eine Entscheidung zu treffen sein, betonte Strache.

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