Martinz: Keine Schnellschüsse bei der Hypo

Landeshauptmann weiterhin bei der Umsetzung des Landesholdinggesetzes säumig.

Klagenfurt (OTS) - "Ich appelliere an den Landeshauptmann endlich seine Hausaufgaben zu machen und das Landesholdinggesetz umzusetzen", stellt Martinz fest. Alle Parteien haben ihre Vertreter für den neuen Aufsichtsrat längst nominiert und es liege nun am Landeshauptmann diesen Punkt auf die Tagesordnung der Regierungssitzung zu nehmen, um im Kollegium der Landesregierung den neuen Aufsichtsrat zu bestellen und die konstituierende Aufsichtsratssitzung einzuberufen. Es sei völlig unverständlich und inakzeptabel, dass sich der Landeshauptmann mit der Umsetzung so lange Zeit lasse.

"Es gibt keinen vernünftigen Grund die Bestellung nicht am Mittwoch vorzunehmen. Es ist auch der letzt mögliche Termin in einer regulären Regierungssitzung, um die Fristen des Landesholdinggesetzes einzuhalten, zumal die Frist am 18. Oktober endet", erklärt Martinz. Haider habe hier starken Erklärungsbedarf weshalb er sich gegen die Umsetzung sträube. Offenbar wolle der Landeshauptmann mit aller Gewalt mit dem "alten Aufsichtsrat" den Teilverkauf durchbringen, um sich ein "Körberlgeld" für das marode Landesbudget zu sichern. Für Martinz kommt ein Teilverkauf zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Frage. Martinz und die Experten stellen sich die Frage: "Warum sollen wir die Hypo-Bank zum jetzigen Zeitpunkt verkaufen, zumal sich unsere Bank ausgezeichnet entwickelt und ihr Wert stetig
steigt?" (Schluss)

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