Regierungswechsel ist Chance für eine rationale Energiepolitik im Sinne der Konsumenten

Ölheizung kann nicht ersetzt werden / Moderne Ölheizung ohne Feinstaub/ Versorgungssicherheit aller Energieträger bei Öl am höchsten

Wien (OTS) - Mit einer neuen Bundesregierung erhält Österreich auch eine neue Chance, eine vorausblickende Energiestrategie zu entwickeln. Eine solche Energiepolitik erkennt, dass auf Grund des stetig steigenden Energiebedarfes nur das Bekenntnis zur Nutzung möglichst vieler Energieträger zum Erfolg führt.

Für die Ölheizung spricht dabei eine Reihe von guten Argumenten:

1. Tatsache: Öl als Brennstoff ist unersetzlich und unverzichtbar

In Österreich heizen aktuell 922.000 oder knapp 30% aller Haushalte mit Öl. Der überwiegende Großteil davon sind Einfamilienhäuser im ländlichen Raum. Eine Umstellung auf andere Brennstoffe ohne Berücksichtigung der Umstände ist nicht zielführend:

  • Leitungsgebundene Energieträger (Gas und Fernwärme) brauchen entsprechende Netzanbindung, und die ist in den betroffenen ländlichen Regionen kaum gegeben. Eine Umstellung ist hier nicht möglich.
  • Wärmepumpen und Stromheizungen benötigen Fußboden- oder Wandheizungen. In den meisten Häusern sind jedoch Radiatoren eingebaut. Eine Umstellung müsste also neben dem Kessel auch das gesamte Wärmeabgabe-System umfassen - ein enormer finanzieller Aufwand.
  • Holz- und Pelletskessel bieten wesentlich geringeren Komfort als eine Ölheizung. Die Lagerung des Brennstoffs bedarf besonderer Räume (insbesondere völlige Trockenheit), sodass bei einer Umstellung nicht nur die komplette Heizung, sondern auch der Lagerraum neu adaptiert werden muss. Dazu kommt der geringe Energieinhalt von Holz und Pellets, der oft mehrfache Lieferungen im Lauf des Jahres nötig macht. Bei der Holzheizung kommt noch der Aufwand für Holzbeschickung und Asche entsorgen hinzu.

Aus Konsumentensicht gibt es somit keine praktischen Vorteile, die für den Umstieg auf einen anderen Brennstoff als Heizöl sprechen.

2. Tatsache: Die moderne Ölheizung ist die Öko-Vorzeigeheizung

Wie sauber eine Heizung ist, hängt davon ab, was beim Schornstein herauskommt, denn jede Verbrennung verursacht Emissionen. Dazu gibt es klare Messergebnisse und Fakten:

  • Stichwort CO2: Bei der Verbrennung von Holz werden 0,37 kg Kohlendioxid pro Kilowattstunde freigesetzt; bei Heizöl nur 0,27 kg. Die CO2-Neutralität von Holz bezieht sich auf die nachhaltige Bewirtschaftung, die in international verknüpften Handelsbeziehungen nicht garantiert werden kann.
  • Stichwort Feinstaub: 85% aller Feinstäube im Bereich private Heizungen stammen aus Holzheizungen, ganze 2% aus Ölheizungen. Will die kommende Regierung den Feinstaubgehalt der Luft tatsächlich reduzieren, müssen strenge Auflagen für Biomasseheizungen eingerichtet werden.
  • Stichwort Luftschadstoffe: Ob Kohlenmonoxid, ob Schwefeldioxid, ob Stickoxide - bei allen klassischen Luftschadstoffen liegt die Ölheizung mit ihren Emissionswerten ausgezeichnet.

3.Tatsache: keine andere Heizungsanlage ist so effizient wie eine Ölheizung

Die moderne Ölheizung mit Brennwerttechnik spart bis zu 40% Energie im Verhältnis zu älteren Anlagen, dabei wird sichergestellt, dass auch wirklich jeder Tropfen Energie bestmöglich verwendet wird. Energiesparen ist bei der Ölheizung ein Leichtes!

4. Tatsache: Kein anderer Brennstoff ist so krisensicher wie Heizöl

Jüngste Turbulenzen rund um die Verfügbarkeit verschiedener Brennstoffe zeigen: Die Versorgung mit Heizöl ist bestens abgesichert. Das beginnt bei den vorhandenen Ressourcen: Während sich der Weltverbrauch 2005 um 45,1 Mio. Tonnen erhöht hat, erreichten die 2005 neu bestätigten Ölreserven das 45fache davon, nämlich 2.044 Mio. Tonnen. Und das setzt sich fort bei der Versorgung jedes einzelnen Haushalts in Österreich. Als einziger Energieträger hat Heizöl eine 4 fache Versorgungsgarantie: durch internationale Lager, durch nationale Lager, durch Lager beim Brennstoffhändler und durch Lager beim Endkunden.

Die Versorgung mit Erdgas ist wesentlich unsicherer, wenn man an die Turbulenzen etwa zwischen Russland und der Ukraine denkt, wo die Versorgung mit Erdgas zum politischen Druckmittel wurde. Die Versorgung mit Holz und Pellets schließlich ist in Österreich im Frühjahr ins Schleudern gekommen, als mancherorts Holz nur mehr in kleinen Rationen abgegeben werden konnte und die Preise rasant angestiegen sind.

Fazit ist, dass eine verantwortungsvolle Energiepolitik den Beitrag jedes Energieträgers ernst nimmt und das gesamte Energieszenario des Landes im Auge hat. Im Interesse der Bürgerinnen und Bürger des Landes, aber auch der gesamten Volkswirtschaft ist zu hoffen, dass eine solche Energiepolitik die kommenden Jahre prägen wird.

Das IWO-Österreich (Institut für wirtschaftliche Ölheizung) ist die Kompetenzstelle der Mineralölwirtschaft für Heizfragen. Seit 1989 als Verein organisiert, bündelt es die Interessen von Heizölproduzenten und Brennstoffhändlern, Kessel- und Tankerzeugern, Herstellern von Kaminsystemen und weiteren Unternehmen sowie Institutionen im Umfeld des Heizsystems Ölheizung. Wichtigste Aufgabe ist die öffentliche Darstellung der Vorteile der Ölheizung sowie die Argumentation für die Ölheizung, speziell ihrer ökonomischen, ökologischen und technologischen Vorteile.

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