Korosec soll gute Arbeit des Hanusch-Krankenhauses nicht schlecht machen

Kosten unterdurchschnittlich - Qualität hoch

Wien (OTS) - "Unqualifiziert, unangemessen und schlecht recherchiert!" so reagierte der Obmann der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK), Franz Bittner, auf die heutigen Entgleisungen der ÖVP-Wien Gesundheitssprecherin Korosec. "Wieso kann sich Frau Kososec nicht mit vielen Tausend Patientinnen und Patienten aus Wien und Niederösterreich freuen, dass das Hanusch-Krankenhaus neuerlich als Großspital mit den wenigsten Beschwerden ermittelt wurde? Wieso muss sie selbst diesem positive Faktum sofort mit verbitterter parteipolitischer Polemik begegnen?" fragt sich Bittner.

Das Hanusch-Krankenhaus wird von der WGKK betriebswirtschaftlich gut geführt. Erkennbar ist das unter Anderem daran, dass die Kosten pro Patient um 24,2 Prozent unter dem Durchschnitt für alle Wiener Spitäler liegen. Interessant ist auch ein Blick in die Statistik des Gesundheitsministeriums: Während die Kosten aller österreichischen öffentlichen Spitäler von 2000 bis 2004 (dem letzten Jahr für das Zahlen vorliegen) um 17,6 Prozent gestiegen sind, sind die Kosten des Hanusch-Krankenhauses lediglich um 12,5 Prozent, also deutlich geringer, gestiegen. Das ist umso bemerkenswerter, als unser Haus keine Betten abgebaut hat und besonders teure Versorgungsbereiche wie etwa eine Hämato-Onkologie, ein Herzkathederlabor oder eine der größten Wiener Dialysestationen führt.

Die Vorwürfe von Frau Kososec sind somit völlig haltlos. "Wozu also diese 'Wadelbeisserei'? Zu viel Gift und Galle schadet der Gesundheit" meint Bittner abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

WGKK - Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Jan Pazourek
Tel.: 60 122 - 2254 oder 0664 - 31 31 794
jan.pazourek@wgkk.sozvers.at
http://www.wgkk.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WGK0015