Khol: Rasche Lösungen bei Pflege und Betreuung erforderlich

Namhafte Experten referieren bei morgiger Enquete des Seniorenrates

Wien (OTS) - "Rasche Lösungen im Bereich Pflege und Betreuung sind erforderlich", so der amtsführende Präsident des Österreichischen Seniorenrates, NR-Präs. Dr. Andreas Khol in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Seniorenratspräsident Karl Blecha.

Präsident Khol erinnert daran, dass er als Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes bereits im Dezember 2005 eine "Denkwerkstatt" in Leben gerufen hat, in der alle seniorenrelevanten Themen behandelt wurden. Die Ergebnisse wurden im Buch "Die Freiheit hat kein Alter" (Molden-Verlag) bereits veröffentlicht und haben in das Programm des Seniorenbundes Eingang gefunden, welches die zukünftige Arbeit des Seniorenbundes bestimmen wird.

Die wichtigsten Punkte sind:

  • 24- Stunden Betreuung: Legalisierung statt Kriminalisierung
  • Jährliche Valorisierung des Pflegegeldes
  • Bildungsoffensive: Pflegeausbildung von der Lehre zum Universitätsabschluss
  • Unterstützung pflegender Angehöriger
  • Einführung eines Pflege-Beratungsschecks
  • Prävention
  • Ausbau von Kurzzeitpflege
  • Förderung der Einbindung von Freiwilligen in die Betreuungsarbeit

Der Österreichische Seniorenrat, die überparteiliche Interessenvertretung der Generation 50 +, wird morgen im Parlament eine Enquete zum Thema "Pflege und Betreuung" mit mehr als 200 Teilnehmern und Referaten von namhaften Experten abhalten. "Diese gesetzliche Interessenvertretung der älteren Generation versucht alle für Senioren relevanten rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Fragen sozialpartnerschaftlich zu lösen", so Präsident Khol und weiters: "Das derzeit wichtigste Thema stellt dabei die Betreuung und Pflege älterer Menschen dar".

Khol: "Es handelt sich bei der morgigen Enquete um Grundsatzfragen einer umfassenden Betreuung und Pflege älterer Menschen, die losgelöst von der aktuellen Tagespolitik zu behandeln sind"

Im Anschluß an diese große Fachenquete wird der Österreichische Seniorenrat Arbeitsgruppen einsetzen und die Ergebnisse der kommenden Bundesregierung übergeben. "Wir Senioren sind nicht nur Teil des Problems, sondern auch Teil der Lösung", so Khol abschließend.

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