50-Jahr-Jubiläum der Landesberufsschule Theresienfeld

St. Pölten (NLK) - Das 50-Jahr-Jubiläum der Landesberufsschule in Theresienfeld (Bezirk Wiener Neustadt) stand heute im Mittelpunkt eines Festaktes, an dem auch Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann teilnahm.
Der Betrieb in dieser Berufsschule wurde im Schuljahr 1956/57 aufgenommen. 1962 wurde, durch die große SchülerInnenzahl ausgelöst, ein Teil der Klassen nach Wiener Neustadt verlegt; die Folge war die Gründung der Landesberufsschule Wiener Neustadt. Im selben Jahr wurde in der Berufsschule Theresienfeld der Zubau eines Internats eröffnet, 1965 wurde ein neues Schülerheim eingeweiht. 1973 wurde die Berufsschule in zwei Direktionen geteilt: Theresienfeld I bildete die Berufe Einzelhandelskaufmann/frau (Textil-, Eisen- und Kfz-Handel), Theresienfeld II die Berufe Einzelhandelskaufmann/frau (Lebensmittel-und Gemischtwarenhandel) und Großhandelskaufmann/frau aus. 1995 wurde in Theresienfeld ein Neu- und Umbauprogramm gestartet. Dabei wurden u. a. ein Turnsaal und ein Schülerheim neu errichtet, das bestehende Schülerheim und teilweise auch das Schulgebäude umgebaut sowie sechs Computersäle, vier Laptop-Klassen und Verkaufstechnikräume neu ausgestattet. 2004 erfolgte die Inbetriebnahme eines neu errichteten Wirtschaftstraktes mit einer Internatsküche und einem Speisesaal.

Die Unterstützung der Lehre und die Sorge, ausreichend Lehrplätze zu schaffen, sei auch in den nächsten Jahren eine der größten Herausforderungen, so Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi. Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann meinte, dass das Land für die Berufsschulen im Jahre 1999 ein aufwändiges Bauprogramm mit Kosten von rund 55 Millionen Euro für Ausbau- und Generalsanierungsmaßnahmen sowie mit Kosten von fünf Millionen Euro für die moderne technische Ausstattung der Werkstätten beschlossen habe. Gabmann: "Das untermauert die hohe Priorität, die wir seitens des Landes für die Aus- und Weiterbildung qualifizierter Fachkräfte einräumen." 2004 ist ein weiteres Programm für den Berufsschulbau und für technische Innovationen mit Kosten von 50 Millionen Euro beschlossen worden.

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