Peter Suntinger Spitzenkandidat der Freiheitlichen Bauernschaft für die Landwirtschaftskammerwahl

Erfolgreicher Großkirchheimer Bürgermeister und praktizierender Bergbauer tritt als Spitzenkandidat an - Lob von Haider und Scheuch

Klagenfurt (OTS) - In einer gemeinsamen Pressekonferenz haben
heute Landeshauptmann Jörg Haider und der Obmann der Freiheitlichen Bauernschaft und Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Kärnten, Uwe Scheuch, mit dem Großkirchheimer Bürgermeister Peter Suntinger den Spitzenkandidaten der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft für die Landwirtschaftskammerwahl 2006 präsentiert. Peter Suntinger ist 41 Jahre alt und betreibt eine kleine Landwirtschaft in Berglage in Großkirchheim. Außerdem ist Suntinger selbständiger Holzbildhauer.

Der Kärntner BZÖ-Chef Landeshauptmann Jörg Haider zeigte sich darüber erfreut, dass mit Peter Suntinger ein erfolgreicher Bürgermeister als Spitzenkandidat gewonnen werden konnte, der schon bisher in seiner Region Verantwortung übernommen hatte. Als Beispiel nannte er die Nationalpark-Organisation. "In bin davon überzeugt, dass Peter Suntinger als praktizierender Bergbauer ein guter Interessensvertreter sein wird", so Haider.

Der Obmann der Freiheitlichen Bauernschaft, Uwe Scheuch, verwies auf seine erfolgreiche Arbeit der letzten 5 Jahre als Vizepräsident der Kärntner Landwirtschaftskammer und als BZÖ-Agrarsprecher im Nationalrat. "Mit Peter Suntinger als Spitzenkandidat für die Landwirtschaftskammerwahl erhöhen wir jetzt noch einmal unsere Schlagkraft. Wir haben mit ihm einen typischen Mölltaler Bergbauern aufgestellt, der die Dinge anpackt und umsetzt. Damit setzen wir bewusst ein Signal für die kleinen bäuerlichen Betriebe, die wir stärken wollen", so Scheuch. Suntinger sei als Mann mit Handschlagqualität bekannt. Deshalb sei er auch bei den letzten Gemeinderatswahlen mit über 83 Prozent zum Bürgermeister von Großkirchheim gewählt worden. Für ihn, Scheuch, bleibe die Landwirtschaft aber weiterhin ein Kernstück seiner politischen Arbeit. Er werde auf einem hinteren Listenplatz kandidieren und weiter dafür sorgen, dass die Bauern von der Freiheitlichen Bauernschaft gut vertreten werden. Bisher wurde hier gute Arbeit geleistet, das BZÖ habe etwa für die Wiedereinführung der Agrardiesel-Förderung gesorgt und mit der Schaffung des Kindergeldes erstmals eine Art Karenzgeld auch für Bäuerinnen ermöglicht.

Spitzenkandidat Peter Suntinger betonte, dass er vor allem für jene kleinen Bäuerinnen und Bauern eintreten werde, die durch die aktuelle Agrarpolitik der ÖVP mehr oder weniger zum Sterben verurteilt seien. Die Grundförderung sei gestrichen worden, jetzt drohe eine 2-Klassen-Gesellschaft in der Bauernschaft. "Wie schaut die Zukunft für unsere Kleinstbauern mit 500 bis 1000 Euro Einheitswert aus?", fragt Suntinger. Deshalb werde er dafür eintreten, dass die Agrardiesel-Förderung ein weiteres Mal erhöht werde. Außerdem müsse eine Bergmaschinen-Förderung geschaffen werden, um die Technologisierung endlich auch in diesen benachteiligten Gebieten voranzutreiben. Für kleine Forstbetriebe müsse die Seilbahn-Prämie erhöht werden, da ansonsten eine Holzbringung im Schutzwald-Bereich und in exponierten Lagen nicht kostendeckend möglich sei. Und Suntinger möchte verstärkt auf den Bereich Bioenergie setzten, denn hier seien im Bauernwald enorme Ressourcen vorhanden.

Abschließend kündigte Landeshauptmann Jörg Haider die Erarbeitung eines Kärntner Höfesicherungsgesetzes an. Man wolle die Abwanderung im ländlichen Raum nicht gleichgültig hinnehmen. Kernpunkte würden die Sicherung des Arbeitsplatzes Bauernhof und Strukturfragen wie die Förderung der maschinellen Ausstattung sein. Haider kritisierte auch die Allmacht der ÖVP im Bereich der Landwirtschaftspolitik, die sich hier vom Landwirtschaftsminister über die Landesagrarreferenten bis zu den Präsidenten der Landwirtschaftskammern einen Staat im Staat geschaffen habe.

Fotohinweis: Eggenberger

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