Geriatriezentrum Liesing - SP-Deutsch: "Neubau ist Vorzeigeprojekt, VP-interner Zwist beim Thema Pflege!"

BM Rauch-Kallat hat erst kürzlich vergleichbares Geriatriezentrum ausgezeichnet

Wien (SPW-K) - "Der Vorsitzende der Liesinger ÖVP, Gemeinderat Stiftner, handelt beim Thema Neubau des Geriatriezentrums Liesing gegen die Interessen des Bezirks und seiner Bevölkerung und befindet sich auch in klarem Gegensatz zur VP-Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec, die noch im Mai den Neubau in Liesing sehr begrüßt hat", reagierte heute Gemeinderat Christian Deutsch auf Aussagen von VP-Stiftner. "Für die Wiener Stadtregierung steht das Thema Betreuung alter Menschen ganz klar im Zentrum, was auch bedeutet, dass neue Geriatriezentren nicht in abgelegenen Stadtgebieten - wie von Stiftner vorgeschlagen - gebaut werden, sondern dort, wo es eine gute öffentliche Anbindung gibt."

Auch wisse VP-Stiftner offenbar sehr wenig über die neuen Konzepte der Stadt im Bereich Geriatrie: "Sonst wäre er darüber informiert, dass der Neubau des Geriatriezentrums Liesing nur eine von vielen Maßnahmen ist, denn es werden derzeit über die ganze Stadt verstreut viele dezentrale Einheiten eingerichtet. In Liesing entsteht zum Beispiel in Atzgersdorf ein "Wie daham"-Pflegezentrum und an der Ecke Breitenfurter-Straße/Dr. Neumann-Gasse errichtet die Volkshilfe ein Wohnhaus für ältere Menschen", betont Deutsch. "All diese Projekte machen deutlich, dass Liesing ein Bezirk ist, der auf die Bedürfnisse seiner Bewohnerinnen und Bewohner eingeht. Durch den Neubau des Geriatriezentrums bekommt der Bezirk auch das erste Tageszentrum. Pflegebedürftige Menschen aus der Umgebung, die zu Hause wohnen, können dadurch tagsüber betreut und unterstützt werden."

Im neuen Geriatriezentrum seien insgesamt 336 Betten vorgesehen -"die aufgrund des steigenden Bedarfs im Süden Wiens dringend benötigt werden", so Deutsch. "Konkret werden 14 dezentrale Einheiten mit je 24 Betten unter einem Dach untergebracht." Dabei würden neueste Pflegekonzepte und Erkenntnisse der modernen Geriatrie umgesetzt: "So wird es ausschließlich Ein- und Zweibettzimmer und eine wohnliche Atmosphäre inmitten von viel Grünraum geben." Das Geriatriezentrum Liesing werde auch eine vollwertige medizinische Betreuung durch Fachärzte rund um die Uhr bieten

Mit 336 Betten habe das neue Haus auch weniger Plätze als das vielgepriesene "Haus der Barmherzigkeit" in Ottakring, "wo Stiftners VP-Parteikollegin Gesundheitsministerin Rauch-Kallat erst kürzlich sichtlich stolz das ISO-Zertifikat überreicht hat!" unterstrich Deutsch.

Spielplätze statt Parkplätze

Das Liesinger Schloss, das bisher nicht öffentlich zugänglich war, bleibe selbstverständlich bestehen und werde unter Wahrung des Denkmalschutzes revitalisiert. "Erstmals soll es auch für öffentliche Zwecke - wie zum Beispiel die Musikschule - genutzt werden", unterstrich Deutsch. Beim Bau des neuen Hauses soll auch der Baumbestand so weit wie möglich geschont werden. "Neue Bäume werden vor allem an jenen Stellen gepflanzt, wo die alten Gebäude abgebrochen werden", versichert Deutsch. "Die Zahl der Bäume wird nach der Begrünung der Abbruchflächen sogar noch höher sein als heute."

Die zwischen Perchtoldsdorfer-Straße, Haeckelstraße und Josef-Kutscha-Gasse gelegene Parkanlage, die bisher nicht öffentlich zugänglich war, wird nun geöffnet und allen BezirksbewohnerInnen sowie den BewohnerInnen des Geriatriezentrums zur Verfügung stehen. "Das gesamte Areal wird damit auch erstmals öffentlich durchgängig, man kann dann von der Josef Kutscha Gasse zur Perchtoldsdorfer Straße bzw. zum Liesinger Platz den Park zu Fuß queren", betont Christian Deutsch. Die Parkanlage wird aber nicht nur neu gestaltet, sie wird auch zur autofreien Zone. Motto: Spielplätze statt Parkplätze!" schloss Deutsch. (Schluss)

Visualisierungen des Projekts sind unter www.rathausklub.spoe.at/Liesing.html abrufbar.

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