VP-Stiftner: Mega-Pflegeheim im Liesinger Schlosspark ist abzulehnen

Alternative Standorte wären vorhanden

Wien (VP-Klub) - "Es ist nicht einzusehen, warum wegen eines Justamentstandpunktes, den die SPÖ bei der Errichtung eines Geriatriezentrums in Liesing einnimmt, eine für den Bezirk wertvolle Parkanlage verloren gehen soll", ärgert sich der Umweltsprecher der ÖVP Wien und Liesinger ÖVP Bezirksparteiobmann LAbg. Roman Stiftner im Zusammenhang mit dem Projekt eines geplanten Mega-Geriatriezentrums im Liesinger Schlosspark.

Es sei typisch für diese sozialistisch Stadtregierung, wie achtlos sie mit qualitätsvollen Lebensräumen umgehe. Anstatt sich nach Alternativen im Bezirk umzusehen, wird dieses Projekt ohne Rücksicht auf Verluste und ohne den Willen der Bevölkerung zu berücksichtigen, einfach durchgezogen, meinte Stiftner.

Es gäbe, so Stiftner, durchaus alternative Standorte. Als eine der Grundstücksalternativen nannte er das Areal eines ehemaligen Gemeindebaus Rodauner Straße/Breitenfurterstraße. Dort könnte man bis zu 150 Pflegewohnungen errichten, ohne eine Parklandschaft mit einem Megapflegeheim zu verschandeln. Darüber hinaus regte Stiftner an, dieses Pflegheim an dem Modell des betreuten Wohnens zu orientieren. "Die Zeit der ’Silobauten’ zur Seniorenbetreuung muss der Vergangenheit angehören und sollte durch neue individuelle und menschliche Betreuungsformen ersetzt werden. Denn bei Rücksichtnahme auf die wahren Wünsche und Bedürfnisse künftiger Bewohner käme es erst gar nicht zu einem derartig stadtplanerischen Missgriff wie jenem im Liesinger Schlosspark", schloss Stiftner.

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