WKÖ: Verkehrswirtschaft diskutiert Kosten und Nutzen des Straßenverkehrs

Bollmann: Wirtschaft fordert faire und objektive Auseinandersetzung mit dem Thema Verkehr - Umweltschutz liegt Branche sehr am Herzen

Wien (PWK669) - Anlässlich der heutigen Veranstaltung "Der Straßenverkehr: Was kostet er, was bringt er" in der Wirtschaftskammer Österreich, forderte Harald Bollmann, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der WKÖ, Fairness ein: Der Verkehr wird primär unter dem Gesichtspunkt der externen Kosten gesehen. Dabei werden negative Auswirkungen wie Umweltschäden, Lärm, Stau und Unfallkosten ins Treffen geführt.

Mobilität und Verkehr stiften jedoch grundsätzlich Nutzen. Eine arbeitsteilige Wirtschaft ohne Verkehrswirtschaft und optimaler logistischer Verknüpfung gäbe es nicht, so Bollmann. Der Transport ermöglicht erst, dass in einem komplexen logistischen Produktionsprozess jeder das einbringt, was er am besten kann. Damit werden höchste Qualität erreicht und auch in einem Hochlohnland wie Österreich Arbeitsplätze in der Industrie gesichert. Ein funktionierendes Verkehrssystem ermöglicht auch, dass höchstqualifizierte Arbeitnehmer am richtigen Ort und zur richtigen Zeit zum Einsatz kommen und gleichzeitig ihre Freizeit in einer lebenswerten Umgebung genießen können.

Durch Mobilität ist es möglich, zwischenmenschliche Kontakte aufzubauen und zu erhalten. Die friedliche Koexistenz von Völkern und Kulturkreisen wird dadurch gefördert. "Wenn man selbst unterwegs ist, heißt es Reisen, wenn andere es tun, ist es störender Verkehr", betonte Bollmann.

Österreichs Personen- und Gütertransporteure tragen auf vielfältige Weise zur hohen Lebensqualität in Österreich bei: Sie erbringen täglich 8 Mio. Personenbeförderungen und bringen damit umgerechnet die ganze Bevölkerung schnell und sicher an ihr Ziel -egal ob in die Schule, zum Arbeitsplatz, nachhause oder ins Freizeitvergnügen.
Im Gütertransport werden täglich umgerechnet 70 kg pro Kopf befördert - all jene Waren, die wir täglich brauchen.

Lebensqualität bedeutet aber nicht nur wirtschaftlichen Wohlstand, sondern auch eine saubere Umwelt. Die österreichische Verkehrswirtschaft sorgt durch ihre Investitionen in moderne Technik für mehr Umweltschutz und saubere Luft, so der Branchensprecher. Lkw und Busse sind heute 5 Mal umweltfreundlicher als vor 10 Jahren, so Bollmann. Aus diesem Grunde wurde auch eine Imagekampagne "Unser Land fährt gut" gestartet, um diese Informationen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen: www.verkehrswirtschaft.at.

"Eine faire und objektive Auseinandersetzung mit dem Thema Verkehr ist daher dringend geboten", so Bollmann abschliessend, "wenn wir auf längere Sicht nicht die hohen und für uns selbstverständlichen Standards aufs Spiel setzen wollen". (hp)

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