Europäische Kammern unterstützen Unternehmen bei Sprung über die Grenzen

Die Internationalisierung der Wirtschaft sollte eine der Kernkompetenzen der Kammern sein

Wien (PWK668) - "Wir wollen Unternehmen motivieren, den Sprung
über die Grenze zu wagen", erklärte Walter Koren, Leiter des Bereiches Aussenwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich, am Freitag beim Kongress der Europäischen Wirtschaftskammern. Der zweite und letzte Tag des Kongresses im griechischen Thessaloniki stand im Zeichen von Internationalisierung und Innovation.

Die Kammern Europas spielen hier bereits eine gewichtige Rolle:
Mit insgesamt rund 4.500 Außenhandelsstellen sind sie weltweit vertreten. 215.000 Unternehmen bereiten sich derzeit europaweit in Trainingsprogrammen der Kammern auf den Schritt auf neue Märkte vor. "Die Internationalisierung der Wirtschaft sollte eine der Kernkompetenzen der Kammern sein", betonte Koren. Nur starke Kammern könnten dies bewerkstelligen und den Firmen behilflich sein.

Vor allem kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) soll in Zukunft die grenzüberschreitende Tätigkeit erleichtert werden. Die WKO verfolgt hier einen zweiteiligen Ansatz:
"Export-Kompetenz-Workshops und unsere Export-Engel wollen Newcomern die Angst vor dem Einstieg in die grenzüberschreitende Tätigkeit nehmen", sagte Koren. Exportorientierte Unternehmer geben dabei ihre Erfahrung an Neueinsteiger weiter.

"Zweitens bemühen wir uns darum, Unternehmen aus zukunftsträchtigen Sektoren besonders zu fördern", so Koren. Im Bereich innovativer Technologien werde verstärkt international zusammengearbeitet. "Im Dienstleistungsbereich wagen noch zu wenige den Schritt über die Grenze", bedauert Koren. Hier werde besonders versucht, den Betrieben "Appetit auf internationale Aktivitäten" zu machen.

"Österreich muss die Bereiche Innovation und Bildung stärker miteinander verknüpfen, um für die Herausforderungen der Zukunft optimal gerüstet zu sein", forderte Koren. Die Außenwirtschaft Österreich engagiert sich hier bereits: So werden Auslandspraktika für heimische Studenten in österreichischen Niederlassungen organisiert. (FA)

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Mag. Franziska Annerl,
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