VP-Walter: Biosphärenpark Wienerwald nur Stückwerk

Zustimmung zu 15a-Vereinbarung, rasche Einigung unter gütlicher Einbeziehung der Grundeigentümer der Kernzonen aber notwendig

Wien (VP-Klub) - "Die entscheidenden Schritte auf dem Weg zum Biosphärenpark sind auf Wiener Seite nach wie vor offen", so der Agrarsprecher der ÖVP Wien, LAbg. Norbert Walter, zur heute im Wiener Landtag beschlossenen Art. 15a B-VG -Vereinbarung zu Errichtung und Betrieb des Biosphärenparks Wienerwald.

"Der Biosphärenpark Wienerwald ist eine bedeutende Chance, die Kulturlandschaft entlang des Wienerwaldes in ein großflächiges Schutzkonzept mit einzuschließen. Der Schutz der Bewirtschaftung und der landwirtschaftlichen Betriebe hat für mich nach wie vor höchste Priorität. Während Niederösterreich seine Hausaufgaben erledigt hat, ist in Wien noch vieles völlig offen", betont Walter. Wien verdankt seine "grüne Lunge" dem Wienerwald und den ausgedehnten Flächen mit landwirtschaftlicher Produktion. "Das einmalige Landschaftsbild ist den Weinhauern, Landwirten und Gärtnern zu verdanken. Grinzing und die Hänge an Nuss-, Leopolds- und Kahlenberg sind Beispiele dieser einmaligen Kulturlandschaft, die in hohem Maße auch menschliche Kultur und Tradition mit einschließen", so Walter.

"Die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit den Kernzonen sind noch immer offen", so Walter. In den vergangenen Wochen fanden erste Gespräche mit den Vertretern jener Gründe statt, die in das Konzept der Kernzonen einbezogen sind. Nach wie vor ist eine Zustimmung aus der Sicht der Grundeigentümer offen, da wichtige Zusagen - darunter die Grundablöse und die Pflege der Forststrassen - offen sind. "Die Besitzer der Flächen, die in den Vorschlag für die Kernzonen fallen, sehen zu viele Fragen ungeklärt. Hier ist Handlungsbedarf gegeben, den Zweifeln der Grundeigentümern entgegenzukommen und die Frage nach der Zukunft der Kernzonen zu beantworten. Vor allem ist eine gütliche Einigung der Grundablöse notwendig. Derzeit liegt das Angebot auf niederösterreichischer Seite bei rund der doppelten Summe pro Quadratmeter wie in Wien. Eine derartige Benachteiligung der Wiener Grundeigentümer kann nicht hingenommen werden", so Walter.

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