AGES intensiviert Zusammenarbeit mit EFSA

Europäische Lebensmittelbehörden rücken näher zusammen / AGES ist wichtiger Partner im europäischen Netzwerk für Lebensmittelsicherheit

Wien (OTS) - Die AGES, die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH, wird künftig noch enger mit ihren europäischen Partnerorganisationen und der EFSA, der Europäischen Lebensmittelbehörde, zusammenarbeiten. Vor allem wissenschaftliche Kooperationen und der Informationsaustausch im Bereich der Risikobewertung werden künftig EU-weit intensiviert.

Verpflichtung bekräftigt

Am 29. September 2006 haben alle Mitglieder des EFSA-Beirats eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Der Beirat ist das Beratungsorgan der EFSA. Er setzt sich aus Vertretern der nationalen Lebensmittelbehörden oder ähnlicher Stellen zusammen. Bis Jahresende werden die Mitglieder und der Wissenschaftliche Ausschuss eine Strategie und einen Stufenplan für die wissenschaftliche Zusammenarbeit erarbeiten, die mit Jahresende vom Beirat angenommen werden sollen. "Diese Übereinkunft ist ein Meilenstein auf dem Weg, beste wissenschaftliche Risikobewertung und Risikokommunikation auf europäischer Ebene zu gewährleisten", sagt Dr. Bernhard Url, Geschäftsführer und Leiter des Bereichs Daten, Statistik und Risikobewertung der AGES: "Denn eine enge Zusammenarbeit ist für den Gesamterfolg des europäischen Systems für Lebensmittelsicherheit und damit für den Schutz der Verbraucher unerlässlich."

Analyse, Bewertung, Kommunikation

Neu auftretende Risiken frühzeitig zu erkennen und zu analysieren gehört zu den Prioritäten im Bereich Lebensmittelsicherheit. Durch enge Zusammenarbeit der nationalen Behörden und der EFSA können Ressourcen besser verteilt werden, indem z. B. Doppelgleisigkeiten durch bessere Koordinierung der Arbeitsprogramme vermieden werden. Weiters soll der Informationsaustausch zwischen wissenschaftlichen Mitarbeitern der EFSA und wissenschaftlichen Gremien auf nationaler Ebene gefördert werden. Dazu gehören Datenaustausch, Austausch von Entwürfen und Gutachten oder die Einrichtung von Ad-hoc-Verbindungsgruppen über künftige Risikobewertungen.

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