VP-Cortolezis-Schlager: SPÖ schafft zwei Eliteschulen

Läppische sieben Millionen Euro für die Sanierung der anderen 400 Pflichtschulen

Wien (VP-Klub) - "Wenn meine Forderungen an die Stadt Wien für SP-Stadtrat Schicker Anlass dazu sind, mir Konservativismus zu unterstellen, so bin ich in diesem Fall gerne konservativ. Einen Schulentwicklungsplan zu erstellen, die notwendige Sanierung der Pflichtschulen und der Bau von 75 neuen Schulen sind in Wien einfach ein Muss", reagiert die Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager, auf diesbezügliche Aussagen Schickers am gestrigen Wiener Gemeinderat.

Scharfe Kritik kommt von der VP-Stadträtin vor allem daran, dass die Wiener SPÖ zwei (!) neue Pflichtschulbauten als ausreichend empfindet. Über 100 Schulen in Wien sind jedoch stark sanierungsbedürftig. Für Cortolezis-Schlager ist dieses Ignorieren unverantwortlich. Die Schulsanierungskosten werden auf die Bezirke abgewälzt und die zuständige Stadt Wien zeigt so gut wie keine Investitionsbereitschaft.

Statt Schulmilliarde nur sieben Millionen Euro

Statt der notwendigen Schulmilliarde für die Sanierung und Errichtung der Wiener Pflichtschulen sieht die dafür zuständige Wiener SPÖ läppische sieben Millionen Euro für ganz Wien vor. "Das ist unseren Kindern gegenüber unverantwortlich", ärgert sich Cortolezis-Schlager, die sich auch fragt: "Greift ein Elitedenken in der SPÖ um sich? Warum werden nur zwei Schulen neu errichtet, während andere Kinder in den desolaten und überfüllten Pflichtschulen der Stadt Wien sitzen müssen?"

Wahlkampfforderungen der SPÖ verpuffen

Auch von der groß verkündeten Senkung der Klassenschülerzahlen will in Wien fünf Tage nach der Wahl niemand von der SPÖ etwas wissen. Cortolezis-Schlager: Wahlkampfforderungen der SPÖ verpuffen, sobald es um deren Umsetzung geht.

"Die SP-Stadtregierung hat sich im Gemeinderat und im heutigen Landtag wieder nicht bereit erklärt, ausreichend Budgetmittel für den Schulbau zur Verfügung zu stellen. Die wichtige und mögliche Senkung der Klassenschülerzahl auf 22 wird somit wieder nicht umgesetzt. ’Wie versprochen, so gebrochen’ - Wien denkt nicht daran, in die Bildung zu investieren und genügend Klassenräume zur Verfügung zu stellen", schließt Cortolezis-Schlager.

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