Reformpoolprojekt "Disease Management Programm Diabetes Mellitus Typ 2 - Therapie Aktiv" der NÖ Gesundheitsplattform startet

St. Pölten (OTS) - Am 2. Februar 2006 hat sich die NÖ Gesundheitsplattform konstituiert. Ziel ist es, durch gemeinsame Planung und Steuerung die bisher sektoral getrennte Gesundheitsversorgung zwischen Spitalsbereich und niedergelassenem Bereich an den Nahtstellen zu verbessern. Die Umsetzung erfolgt u. a. durch gemeinsame Reformpoolprojekte. Am 3. Oktober 2006 hat die NÖ Gesundheitsplattform die Umsetzung für fünf Projekte beschlossen.

Für das große Thema "Disease Management Programm Diabetes Mellitus Typ 2 - Therapie Aktiv" in der Modellregion Waldviertel ist die NÖ Gebietskrankenkasse hauptverantwortlich.

Konkret handelt es sich dabei um ein Langzeitbetreuungsprogramm für Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, das eine regelmäßige Begleitung durch den Arzt vorsieht. Gerade bei dieser Erkrankung ist es wesentlich, dass der Arzt so rasch wie möglich die richtige Behandlung einleitet und den Patienten kontinuierlich umfassend betreut, um schwerwiegende Folgeerkrankungen möglichst hintan zu halten. Gleichzeitig muss auch der Patient über seine Krankheit Bescheid wissen, um sich aktiv an der Therapie beteiligen zu können. Beides wird in diesem strukturierten Behandlungsplan, der die umfassende Betreuung sowie eine Patientenschulung beinhaltet, zusammengefasst. Die Umsetzung erfolgt ab Ende 2006 vorerst in der Pilotregion Waldviertel und soll in weiterer Folge auf ganz NÖ ausgeweitet werden.

Die Patienten können sich bei Allgemeinmedizinern und Fachärzten für Innere Medizin in das Disease-Management-Programm einschreiben lassen. Bereits jetzt haben viele Waldviertler Ärzte ihr Interesse bekundet.

Dazu Obmann KR Gerhard Hutter: "Ein wichtiges Projekt - denn Diabetes droht zur Volkskrankheit unseres Jahrhunderts zu werden. Und chronische Erkrankungen sind sehr kostenintensiv. Wenn es uns durch dieses Projekt gelingt, Verschlechterungen im Krankheitsverlauf und Folgeerkrankungen hintanzuhalten, dann bedeutet das vor allem erhöhte Lebensqualität für die Betroffenen, aber auch eine Kosteneinsparung für die Financiers des Gesundheitswesens in Niederösterreich - NÖGUS und Sozialversicherung."

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