Scholten, Pluhar oder Marboe als Kulturminister? Die Wunschliste der heimischen Künstler an den neuen Bundeskanzler

Wien (OTS) - Österreichs Künstler wünschen sich vom neuen Kanzler ein Kulturministerium. Der Schriftsteller Peter Turrini nennt in ÖSTERREICH auch gleich seinen Favoriten: "Ich plädiere für ein Kulturministerium, nicht weil ich für mehr Bürokratie wäre, sondern weil damit ein Zeichen der Wichtigkeit von Kultur gesetzt würde. Wäre ich Gusenbauer, würde ich Rudolf Scholten an die Brust springen und ihn beknien, Kulturminister zu werden."
Sein Kollege Gerhard Roth bekräftigt: "Die Kunstpolitik von Morak war ein einziges Schlafwandeln, und ich hoffe, dass jetzt das große Erwachen kommt. Ich wünsche mir ein Kulturministerium."
Auch der Schauspieler Karlheinz Hackl wird in ÖSTERREICH konkret:
"Ich persönlich würde mir Peter Marboe vorstellen - ein sehr kultivierter Mensch, der auch eine große Akzeptanz bei den Künstlern genießt. Sollte es eine Kulturministerin geben, wünsche ich mir natürlich sofort Erika Pluhar."
Die Schauspielerin und Autorin von ÖSTERREICH dazu befragt: "Was ich mir vorstellen kann, ist ein regelmäßiges Konzilium verschiedenster Kulturschaffender, an dem auch ich teilnehmen würde. Dieses Gremium könnte beratende, kritisierende, beglückwünschende Funktion haben. Im übrigen könnte ich mir Peter Marboe gut als Kulturminister vorstellen. Er war ein ausgezeichneter Kulturstadtrat, er ist ein kultivierter und informierter Mann."
Für ein "Ministerium für Gegenwartskunst" plädiert MAK-Direktor Peter Noever.
Alle Interviews dazu finden sie in der Dienstag-Ausgabe von ÖSTERREICH.

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