Broukal: Es gibt viel zu tun für die Zukunft der Universitäten

SPÖ-Wissenschaftssprecher sendet Brief an Rektoren

Wien (SK) - "Es gibt viel zu tun für die Zukunft der österreichischen Universitäten: Mehr junge Wissenschafter und ein Ende der Stimmung der Hoffnungslosigkeit und Kürzungen. In erster Linie müssen wir aber jene Studierende wieder flott bekommen, die aus Geldmangel und wegen der Weigerung Gehrers, zu helfen, gescheitert sind", so SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Broukal hat aus diesem Grund einen Brief an die Rektoren geschickt. Im Folgenden das Schreiben im Wortlaut. ****

Sehr geehrter Herr Rektor.

Die Würfel sind gefallen, der Weg zu einer nachhaltigen und verantwortungsvollen Universitätspolitik ist frei. In den letzten Tagen habe ich immer wieder Mails von Studierenden erhalten, denen Plätze in Lehrveranstaltungen oder Übungen verweigert wurden. Diese jungen Leute müssen oft mehrere Semester auf die Fortsetzung des Studiums warten. Gibt es auch an Ihrer Universität solche Wartelisten? Ich möchte in den kommenden Regierungsverhandlungen als erstes versuchen, diesen jungen Leuten zu helfen. Mein Ziel wäre, dass sie alle doch noch im Wintersemester 2006/07 ihr Studium fortsetzen können. Es geht nicht an, dass jungen Menschen aufgrund Ressourcenmangels wertvolle Studien- und Lebenszeit genommen wird.

Um die Interessen der Studierenden und Lehrenden entsprechend vertreten zu können, erbitte ich von Ihrer Universität eine exakte Aufstellung über die notwendigen zusätzlichen Lehrveranstaltungen in den einzelnen Studienrichtungen und den damit verbundenen finanziellen Mehraufwand.

Im Sinne der Studierenden und Lehrenden an Ihrer Universität bitte ich um rasche und exakte Erledigung meines Ansuchens.

Hochachtungsvoll,

Josef Broukal

(Schluss) cs/mm

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0003