SPÖ-Chef Gusenbauer bis zuletzt im vollen Einsatz für Österreich

Gusenbauer besucht Märkte in Meidling und Simmering; "Ich möchte dem künftigen Bundeskanzler die Hand schütteln"

Wien (SK) - Mit großem Engagement unter dem Motto "Voller Einsatz bis zur letzten Minute" ist SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer auch nach dem fulminanten Abschluss seiner "Tour de Chance" unterwegs, um für den dringend notwendigen Kurswechsel in Richtung eines faireren und sozialeren Österreichs zu werben. So standen heute, Samstagnachmittag, Besuchstermine beim Kürbisfest Meidling und beim Simmeringer Straßenfest am Programm, wo der SPÖ-Vorsitzende in zahlreichen Gesprächen klarmachte, dass die machtverliebte ÖVP aufgrund ihrer verfehlten Politik abzuwählen sei. Sowohl in Simmering als auch in Meidling wurde Gusenbauer bei strahlendem Sonnenschein herzlich empfangen - immer wieder waren "Toi, toi, toi" und "Alles Gute für die Wahl" zu hören, was den SPÖ-Vorsitzenden ebenso freute wie der Wunsch eines Passanten: "Ich möchte dem künftigen Bundeskanzler auch einmal die Hand schütteln". ****

Das Sündenregister der Schüssel-Regierung sei lang, so Gusenbauer, der hier als schwerwiegendste Verfehlungen die Rekordarbeitslosigkeit, den Bildungsabbau und den Kaufkraftschwund der Pensionen nannte. Diese falsche Politik habe "ganz negative Auswirkungen" auf die Lebenssituation der Menschen, verdeutlichte Gusenbauer, der unterstrich, dass auch die noch so "vollmundigsten Versprechen" Schüssels darüber nicht hinwegtäuschen können. Betrachte man sich die lange Reihe der gebrochenen Schüssel-Wahlversprechen, gewinne man den Eindruck, dass es eine neue Währung nach der Formel "ein Schüssel = zehn gebrochene Wahlversprechen" gebe.

Er werde bis zur letzten Minute für Österreich und die Menschen im Einsatz sein, schließlich gelte: "Das letzte Wort ist erst morgen um 17 Uhr gesprochen", bekräftigte Gusenbauer. Besonders betroffen zeigte sich der SPÖ-Chef über die Mitteilung, die ihm ein älterer Mann beim Simmeringer Straßenfest machte. So wollte der Mann mit Minister Bartenstein ins Gespräch kommen, doch schon beim Portier sei er abgewiesen und daraufhin sogar mit Hausverbot belegt worden. Gusenbauer dazu: "Das ist der Unterschied zwischen der Schüssel-Regierung und mir: Denn bei mir gibt’s offene Türen und ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Menschen". Dass sei auch daran deutlich geworden, dass er, Gusenbauer, sowohl anlässlich seiner "Startklar"-Tour als auch im Rahmen seiner "Tour de Chance 2006" das intensive Gespräch mit den Menschen gepflegt hat, während sich die Schüssel-Partei verbunkert habe.

Im Gespräch mit zahlreichen Marktbesuchern hob Gusenbauer auch die wichtigsten SPÖ-Prioritäten hervor: Eine sofortige und groß angelegte Bildungsreform, eine deutliche Reduktion der Arbeitslosigkeit; eine Gesundheitsreform, die auf Basis solidarischer Finanzierung eine bestmögliche Gesundheitsversorgung bietet; eine gerechte Verteilung des Wohlstands sowie eine Ausbildungsgarantie für die 15-Jährigen, die sicherstellt, dass kein Talent ungenützt bleibt. Wer ein faireres, sozialeres und gerechtes Österreich 2010 wolle, müsse die ÖVP, die die Probleme der Menschen ignoriert, abwählen und der SPÖ das Vertrauen schenken, hob Gusenbauer abschließend hervor. Nach den heutigen Besuchsterminen wird SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer morgen, Sonntag, um zehn Uhr in der Hauptschule Ybbs seine Stimme abgeben. (Schluss) mb

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