LH Haider und LHStv. Strutz setzen Gleichbehandlung junger Mütter im Schuldienst durch

Über 50 Lehrerinnen werden nach Babypause mit Teilzeitbeschäftigung in Landesdienst gestellt

Klagenfurt (OTS) - Für die Gleichbehandlung von jungen Müttern im Schuldienst setzen sich Landeshauptmann Jörg Haider und Schulreferent LHStv. Martin Strutz ein. Mehr als 50 Lehrerinnen, die vor dem 31. Dezember 1996 ihren PÄDAK-Abschluss erlangt haben, konnten wegen ihrer Babypause nicht in ein unbefristetes Vertragsverhältnis zum Land Kärnten übernommen werden. Sie sollen jetzt schnellstmöglich mit einer Teilzeitbeschäftigung in den Landesdienst gestellt werden, erklären Haider und Strutz.

Durch diese Maßnahme erwächst dem Land laut Haider und Strutz rund eine Mio. Euro an Mehrkosten. "Mit diesen gut eingesetzten Mehrkosten schaffen wir einen großen Nachteil für junge Lehrerinnen aus der Welt. Zudem wird das Geld für die Bildung unserer Kinder eingesetzt", sagt der Landeshauptmann. Wie Strutz betont, gebe das Land Kärnten mit dieser Initiative jungen Müttern eine Chance, die ihnen die freie Wirtschaft nur allzu oft verwehre.

Es sei der Fall, dass eigentlich alle PÄDAK-Abgängerinnen und -Abgänger bis zum Abschlussjahr 1996 ein sicheres Dienstverhältnis zum Land Kärnten haben. Nur eben die Mütter nicht, eine Benachteiligung, die Haider und Strutz nun aufheben. Die betroffenen Frauen sollen demnächst von der Schulabteilung genau informiert werden. Die jungen Lehrerinnen könnten laut Haider und Strutz u.a. Stützstunden übernehmen und somit vor allem in größeren Schulklassen für eine bessere Unterrichtsqualität sorgen.

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