Klares "Nein" der SPÖ zu Zwei-Klassen-Medizin

SPÖ-Nationalratsabgeordnete Trunk kritisiert Gesundheitspolitik der schwarz-blau-orangen Regierung als "bittere Pille"

Klagenfurt (SP-KTN) - Eine Zwei-Klassen-Medizin sei in den Jahren der Regierung Schüssel für viele Menschen in Österreich bittere Realität geworden, sagte heute, Freitag, die Kärntner SPÖ-Nationalratsabgeordnete Melitta Trunk. Seit ihrem Antritt im Jahr 2000 habe die Regierung eine Gesundheitsreform versprochen, "tatsächlich gab es Leistungskürzungen und neue Selbstbehalte", ging Trunk mit der Gesundheitspolitik der schwarz-blau-orangen Regierung hart ins Gericht.

Die Bilanz der Regierung schaue, auf einen Nenner gebracht, so aus: "Die Kosten steigen, und die Leistungen sinken", kritisierte Trunk unter anderem höhere Rezeptgebühren, den Wegfall der beitragsfreien Mitversicherung, höhere Zuzahlungen bei Brillen und die Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge von Angestellten und Pensionisten. All dies mache deutlich, dass die Gesundheitspolitik der schwarz-blau-orangen Regierung den Menschen eine bittere Pille beschert habe, so Trunk.

Die Gesundheit stelle das höchste Gut und ein Grundrecht des Menschen dar und deshalb sei die bestmögliche gesundheitliche Versorgung für alle ein zentrales Anliegen der SPÖ, verwies die Nationalratsabgeordnete auf das ambitionierte gesundheitspolitische Programm der SozialdemokratInnen. Jeder Person, unabhängig von Alter, Einkommen, sozialer oder regionaler Herkunft oder Geschlecht, müsse der Zugang zu allen medizinisch notwendigen Leistungen ermöglicht werden, betonte Trunk das Grundprinzip der Gesundheitspolitik der SPÖ.

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