Kukacka: Unumkehrbarer Startschuss zur Realisierung der vierten Donaubrücke und des Westrings gefallen

Weniger Stau im Stadtgebiet ermöglicht verkehrsberuhigte Zonen zwischen Mühlkreisbahn und Westring

Wien (OTS) - "Als einen unumkehrbaren Startschuss und einen großen Erfolg für die oberösterreichische Verkehrspolitik bezeichnete", Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka der Unterzeichnung der so genannten §14-Verordnung zur Freihaltung der Trasse der A26 (4. Linzer Donaubrücke und Westring).
"Der Bau der vierten Donaubrücke und der Linzer Westumfahrung ist damit nicht nur politisch und rechtlich beschlossene Sache, sondern die konkrete Umsetzung bis zum Spatenstich hat jetzt begonnen", zeigte sich Kukacka erfreut. Der Verkehrsstaatssekretär erklärte, dass nun die Maßnahmen zur notwendigen Umweltverträglichkeitserklärung beginnen können, welche bis 2007 abgeschlossen sein werden. Dabei werden auch die Bürgerinnen und Bürger (Anrainer) in den Planungsprozess miteinbezogen. Dem folgt die UVP und der Erlass einer Bauverordnung, bis schließlich im Jahr 2009 der Spatenstich zur vierten Donaubrücke erfolgen wird. Die Kosten des Gesamtprojektes werden sich auf voraussichtlich 624 Mio. Euro belaufen.

Die A26 ist ein bereits seit Jahrzehnten diskutiertes Straßenbau-Projekt für Linz. Sie zweigt von der Mühlkreisautobahn A7 am Bindermichl ab und verläuft über die Waldeggstraße zum Bahnhofsknoten und von dort in Tunnelführung zur vierten Donaubrücke. Das insgesamt 8,5 Kilometer lange Projekt wurde in drei Abschnitte gegliedert, die nacheinander errichtet werden sollen: Eine vierte Linzer Donaubrücke mit allen Anschlüssen sowie ein zweiröhriger, 3,2 Kilometer langer Tunnel zum Hauptbahnhof, weiters der Abschnitt vom Bahnhof bis zur Westbrücke vor dem Bindermichl.

Der erste Teilabschnitt werde zwischen 2009 und 2014 errichtet und ab 2014 werde der Nordtunnel gebaut und mit der A7 in Urfahr bei der Leonfeldnerstraße verbunden. "Mit dem Westring wird es zu einer erheblichen Verkehrsentlastung für die Linzer Bevölkerung kommen. Nicht nur auf der Rohrbacher-Bundesstraße und der Rudolfstraße in Urfahr sowie der A7 wird es sich dann künftig weniger stauen, sondern auch die Innenstadt wird künftig vom Durchzugsverkehr verschont bleiben.
Zwischen A7 Mühlkreisautobahn und dem Westring kann es dann im Stadtgebiet von Linz zu verkehrsberuhigten Zonen kommen, die primär dem Öffentlichen Verkehr und dem Fußgängerverkehr vorbehalten bleiben. "Das steigert die Lebensqualität der oberösterreichischen Landeshauptstadt", sagt Kukacka und betont abschließend: "Mir ist dieses Projekt schon seit vielen Jahren ein persönliches Anliegen, darum bin ich sehr erfreut, dass es nun endlich zu einem unumkehrbaren Startschuss gekommen ist."

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