BZÖ-Spitzenkandidat Darmann gegen geplantes Gaskraftwerk in Klagenfurt

Darmann kritisiert Größe des Projektes und fehlende Überprüfungen - Plädoyer für die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energie

Klagenfurt (OTS) - Der BZÖ-Spitzenkandidat für den Wahlkreis Klagenfurt, Mag. Gernot Darmann, spricht sich heute klar gegen Pläne aus, in Klagenfurt ein Groß-Gaskraftwerk zu errichten. Bekanntlich planen Verbund und Stadtwerke Klagenfurt an der Gemeindegrenze Klagenfurt - Ebenthal ein Gaskraftwerk mit einer Leistung von 400 Megawatt Strom und 200 Megawatt Wärme.

"Zum einen ist das geplante Gaskraftwerk viel zu groß dimensioniert, zum anderen gibt es keine abgeschlossene Umweltverträglichkeitsprüfung. Außerdem fehlt eine detaillierte Bedarfserhebung. Es ist unverständlich, dass hier Rot und Schwarz trotz fehlender Überprüfungen einem solchen Großprojekt zustimmen", so Darmann. Im Übrigen müssten bei einem Projekt dieser Dimension die Wünsche der betroffenen Bevölkerung berücksichtigt werden.

Darmann spricht sich stattdessen für das BZÖ-Modell eines Kombikraftwerkes aus, das sowohl mit Biomasse als auch mit Erdgas betrieben werden kann. "Wir treten insbesondere bei der Wärmegewinnung für die Biomasse-Nutzung ein, denn die Zukunft liegt hier im Bereich der erneuerbaren Energie und nicht bei althergebrachten Lösungen." Kärnten habe hier jetzt schon eine Vorreiterrolle in Österreich, liege doch der Anteil erneuerbarer Energie an der Gesamtenergiegewinnung in Kärnten bei 43 Prozent, während der Österreich-Schnitt lediglich 23 Prozent betrage.

"Wir wollen diesen fortschrittlichen Weg weitergehen. Wir verfügen über ein jährlich zusätzlich nutzbares Potential von 500.000 Festmeter Holz, damit können 50.000 Einfamilienhäuser beheizt werden. Allein durch den Ausbau der Biomasse könnten so 1.300 neue Arbeitsplätze im ländlichen Raum geschaffen werden. Aus den Land- und Forstwirten werden so Energiewirte." Deshalb setze er sich für die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energieträger ein und spreche sich gegen rückwärtsgerichtete Projekte wie das Groß-Gaskraftwerk in Klagenfurt aus, so der Klagenfurter BZÖ-Spitzenkandidat abschließend.

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