ANSCHOBER: Heute ist Halbzeit der Legislaturperiode - Landtagswahl genau vor drei Jahren brachte Richtungswechsel in der Landespolitik

Oberösterreich wurde seither moderner und weltoffener, ökologischer und sozialer - Europäische Spitzenregion bei den Kernfragen der Lebensqualität

Linz (OTS) - Heute genau vor drei Jahren wurde am 28.September
2003 der oö. Landtag neu gewählt. Das Ergebnis: Die Grünen konnten einen Rückstand von 15 Prozent gegenüber der FPÖ aufholen und diese sogar in einem Herzschlagfinish knapp überholen - 5099 Stimmen gaben schließlich den Ausschlag, dass die Grünen erstmals die FPÖ überholten und zur Nummer 3 der Landespolitik wurden, dass die Grünen die FPÖ aus der Landesregierung verdrängten und in die politische Bedeutungslosigkeit abdrängten.

Anschober: "Seither ist Oberösterreich durch die erstmalige grüne Regierungsbeteiligung und eine starke grüne Handschrift in der Landespolitik moderner und weltoffener, ökologischer und sozialer geworden."
Zum Beispiel hat Oberösterreich nun die blockierten Kulturprojekte umgesetzt, und die größte Steigerung aller Bundesländer beim Sozialbudget mit einem Zuwachs von jährlich 7% konnte von den Grünen durchgesetzt werden, Oberösterreich ist Europas Vorreiter im Kampf gegen Gentechnologie und Atomenergie und für eine umfassende Energiewende weg von Öl und Atom und hin zu Ökoenergie und Energieeffizienz.

Anschober: "Wir beweisen, dass durch eine moderne Umweltpolitik, die nicht auf Verhinderung ausgelegt ist, und eine nachhaltige Wirtschaftspolitik Tausende neue Arbeitsplätze geschaffen werden können. Auch dadurch konnte erreicht werden, dass Oberösterreich das Bundesland mit der geringsten Arbeitslosenrate ist."

"Oberösterreich soll Vorbild für den Bund werden. Auch Österreich muss weltoffener und moderner, ökologischer und sozialer werden und auch die nächste Bundesregierung muss endlich ernst machen mit einer engagierten Anti-Atom- und Anti-GVO-Politik und vor allem auch mit der Energiewende. Das alles hängt stark davon ab, ob die Grünen auch auf Bundesebene die FPÖ erstmals überflügeln können und in die politische Bedeutungslosigkeit verdrängen können. Die Nummer 3 bestimmt den Kurs. Während das Rennen um Platz 1 und 2 gelaufen ist, ist das Duell um den dritten Platz völlig offen", weiß Anschober und fordert auf: "Ich appelliere an alle bisherigen rotgrünen und schwarzgrünen WählerInnen, diesmal grün zu wählen. Denn wählen sie diesmal wieder mit zusammengebissen Zähnen rot oder schwarz, könnten sie am 2.Oktober mit einer neuerlichen schwarzblauen Koalition aufwachen. Diese ist dann unmöglich, wenn die Grünen vor der FPÖ den dritten Platz erringen."

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