Moser: "Nein zur Sonntagsöffnung - jetzige Ladenöffnungszeiten reichen aus"

Linz (SK) - Im Rahmen einer Diskussion zum Thema Sonntagsöffnung
in Linz betonte SPÖ-Wirtschaftssprecher Johann Moser am Mittwoch, dass einige wenige Vertreter der Industriellenvereinigung, sowie der Finanzminister und der ex-Billa-Chef Schalle versuchen die Sonntagsöffnung in Österreich durchzusetzen. Moser: "Eine kleine Gruppe versucht der Mehrheit der Österreicher Sonntagsarbeit aufzuzwingen. Dagegen kämpfen wir." ***

Jede weitere Ausdehnung der bestehenden Ladenöffnungszeiten wäre zum Nachteil der rund 500.000 Beschäftigten im Handel. Moser: "Bei der Verlängerung der Ladenöffnungszeiten vor drei Jahren hat sich gezeigt, dass vor allem die Handelskonzerne profitieren. Außerdem sind kaum neue Vollzeit-Arbeitsplätze, sondern vielmehr Teilzeit-Jobs geschaffen worden, von denen aber niemand leben kann." Auch die Verländerung der Ladenöffnungszeiten hat sich nicht bewährt, sondern im Gegenteil zur Verunsicherung der Konsumenten beigetragen.

Viel wichtiger als eine Sonntagsöffnung der neoliberalen Fundamentalisten sind Einkommens-Verbesserungen für die Mitarbeiter im Handel, bessere Ausbildungsmöglichkeiten, das Schaffen von Kinderbetreuungseinrichtungen und das Einführen einer Mindestbezahlung sowie zeitlichen Mindest-Blöcken.

Moser weiter: "Von den Milliardengewinnen der Konzerne kann sich keine Familie in Österreich etwas abschneiden." Wenn aber die arbeitenden Menschen wieder mehr Geld im Geldbörsel haben, können sie ihren Konsum-Rückstand aufholen. "Davon profitiert jeder Einzelne, weil er sich mehr leisten kann und auch die Wirtschaft: Weil nur wenn es allen besser geht, geht es auch der Wirtschaft gut", so Moser abschließend. (Schluss) js/mp

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