PRÖLL: Spatenstich für neue Unterrichtsräume und Labors in Schule Elmberg

50 Jahre Höhere Bundeslehranstalt für Land- und Ernährungswirtschaft Elmberg

Wien (OTS) - Das Lebensministerium investiert insgesamt 90
Millionen Euro pro Jahr in den Betrieb der landwirtschaftlichen Ausbildungsstätten. Das Geld ist gut investiert, denn es geht um die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen. Bildung ist eines der Schlüsselthemen der Zukunft. Nur wer fundiert ausgebildet ist und sich auch danach fortbildet ist wettbewerbsfähig und erfolgreich. Mit den neuen Unterrichtsräumen und Labors in Elmberg investieren wir weitere 5,2 Millionen Euro in eine zukunftsorientierte Bildung, so Landwirtschaftsminister Josef Pröll heute anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums der Höheren Bundeslehranstalt für Land- und Ernährungswirtschaft Elmberg in Oberösterreich.

Die Höhere Bundeslehranstalt für Land- und Ernährungswirtschaft Elmberg setzt auf Lehre und Praxis unter einem Dach. Im eigenen Lehrbetrieb mit Tierhaltung, Acker- und Grünlandflächen und großem Bauerngarten kann neu Erlerntes rasch umgesetzt und vertieft werden. Die Schule ist auch Seminarort für Kurse in der Landwirtschaft. Die Schülerzahl in Elmberg hat sich in den letzten 30 Jahren verdreifacht, da muss auch das Schulgebäude entsprechend mitwachsen. Daher erfolgte heute der Spatenstich für Generalsanierung und Ausbau der Schule. In Elmberg werden insgesamt 5,2 Millionen Euro investiert, um eine moderne Aus- und Weiterbildung im Bereich Biologie, Chemie, Physik und Biotechnologie zu gewährleisten.

Diese Erfolge in den letzten fünfzig Jahren sind das Ergebnis einer engagierten Lehrerschaft und gut ausgebildeter Absolventinnen und Absolventen. 1956 startete der erste Jahrgang in der landwirtschaftlichen Haushaltungsschule Weyeregg/Attersee unter dem Gründungsdirektor Dipl. Ing. Josef Pühringer. Von 1957 bis 1961 erfolgte der Unterricht bei Schulschwestern in Wels, seit 45 Jahren ist die Schule in Elmberg bei Linz und hat inzwischen über 1000 Maturantinnen hervorgebracht. Derzeit besuchen 309 Schülerinnen und 11 Schüler die Höhere Bundeslehranstalt für Land- und Ernährungswirtschaft Elmberg.

Die Landwirtschaftsschulen sind wichtig für die Zukunft des Ländlichen Raumes. Viele neue Entwicklungen werden zuerst an diesen Schulen probiert, bevor die flächendeckende Einführung erfolgt, etwa im pflanzenbaulichen oder tierzüchterischen Bereich. Zudem ist das landwirtschaftliche Schulwesen eng mit der agrarischen Beratung verknüpft.

Die höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten werden vorwiegend von jungen Menschen aus dem ländlichen Raum besucht. Hohe Praxisnähe, fächerübergreifender Unterricht, Schulung der Teamfähigkeit und hohe Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler kennzeichnen die fünfjährige Ausbildung. An den zwölf Höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten werden insgesamt über 3500 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Die Absolventen sind meist in Berufen im ländlichen Raum tätig und Motor vieler regionaler Initiativen, so Landwirtschaftsminister Josef Pröll.

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