VP-Korosec: Selbstbeweihräucherung von Brauner ist unangebracht

Wien (VP-Klub) - "Die Dienste privater gemeinnütziger Vereine sind gerade in Wien durch die jahrenlangen Versäumnisse der SP-Alleinregierung unverzichtbar. SP-Stadträtin Brauner hätte allerdings wichtigere Aufgaben, als uns diese allesamt hervorragenden Projekte vorzustellen. So gibt es beispielsweise noch immer keinen Wiener Pflegeplan, der Ausbau der mobilen Dienste hat das für Wien notwenige Ausmaß bei weitem nicht erreicht und somit ist es in Wien traurige Realität, dass ältere Menschen nach einem Krankenhausaufenthalt meist direkt in ein Pflegeheim übersiedeln müssen", kritisiert die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec.

Triste Lebenssituation in Wiener Pflegeburgen

Die Pflegeheime der Stadt Wien sind voll belegt, rund 400 Personen warten in Krankenhausbetten oder in der Kurzzeitpflege auf Aufnahme in die Langzeitpflege. "Auch jene 30 Prozent der Heimbewohner, die mit entsprechender Betreuung eigentlich zu Hause oder in einer semistationären Einrichtung leben könnten, führen weiter ein Leben ohne Perspektive zwischen Bett-Schrank-Nachtkästchen in den städtischen Pflegeburgen", meint Korosec zu der noch immer fehlend Umsetzung aller Brauner’schen Versprechen und verweist darauf, dass nach wie vor rund 70 Prozent der BewohnerInnen städtischer Pflegheime - immerhin 3.500 Menschen - in Zimmer mit 3 bis 6 Betten leben müssen.

Vom Krankenhaus ins Heim - oder doch lieber nach Hause?

Das Programm "Hilfe im hohen Alter", bereits 1993 im Gemeinderat beschlossen, wurde bis heute nicht umgesetzt. Gesundheitsstadträtin Brauner vertröstet mittlerweile auf das Jahr 2008, dann erst soll es ein flächendeckendes, funktionierendes Entlassungsmanagement im Wiener Krankenanstaltenverbund geben. "Die Stadträtin hat offenbar viel Zeit, die Betroffenen aber nicht", schließt Korosec.

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