Heinzl/Stiowicek/Kernstock: Rettung der Mariazellerbahn: Seit Jahren Stillschweigen und Untätigkeit

SPÖ fordert zusätzliche Angebote für Pendler und Touristen, neues Wagenmaterial und Triebfahrzeuge, Sanierung der Bahnhöfe und Haltestellen und mehr Nostalgiefahrten

St. Pölten, (SPI) - "Seit mehreren Jahren herrscht nun schon Stillschweigen und was noch schlimmer ist, Untätigkeit in Sachen Rettung der Mariazellerbahn. Angekündigt wurde viel! Vom Tourismuspaket bis zu Umspurungen, von Modernisierungen und gemeinsamen Aktionen mit den Mariezellerbahn-Gemeinden. Vor drei Jahren kündigte beispielsweise die ÖVP ein Konzept zur Rettung der Schmalspurbahn an -bis heute gibt’s rein gar nichts! Die Gemeinden und die gesamte Region haben genug, ständig vertröstet und verschaukelt zu werden. Die Mariazellerbahn steht kurz vor dem Aus, schon jetzt kann der Fahrplan aufgrund kaputter Loks und Waggons kaum mehr aufrechterhalten werden", fordern die St. Pöltner SPÖ-Mandatare, NR Anton Heinzl und die Landtagsabgeordneten Mag. Willi Stiowicek und Otto Kernstock, endlich konkrete Maßnahmen zur Rettung und Attraktivierung der einzigartigen Schmalspurstrecke ein. Dazu gehören zusätzliche Angebote für Pendler und Touristen, neues Wagenmaterial und Triebfahrzeuge, die Sanierung der Bahnhöfe und Haltestellen, mehr Nostalgiefahrten und die stärkere Einbindung der lokalen Freizeit-und Tourismusangebote samt Gastronomie.****

Wenn nicht rasch neues Wagenmaterial angeschafft wird, schließt sich die Mariazellerbahn von alleine - allein deshalb, weil es nichts mehr gibt, was auf den Schienen fahren könnte. Die Gleisanlagen sind ebenso schon derart desolat, dass so manche Reise unruhiger ist als eine Fahrt mit einem Rummelplatzkarussell. Immer häufiger kommt es zu Betriebsstörungen und Ausfällen von fahrplanmäßigen Zügen. "Schaut man weiterhin dem ‚leisen Verfall’ zu, so werden auch die Touristen ausbleiben. Für uns Sozialdemokraten ist jede Nebenbahn erhaltungswürdig. Der verantwortliche NÖ Landesverkehrsreferent Erwin Pröll soll endlich konkrete Konzepte vorlegen und Geld in die Hand nehmen, statt mit gebrochenen Versprechungen zu versuchen, sich über jeden Wahltermin hinüberzuretten. Die Mariazellerbahn darf nicht sterben", so die SPÖ-Mandatare.
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