Vilimsky: Gigantische Aufholjagd der FPÖ - Platz 3 in Griffweite!

"FPÖ wird am 1. Oktober die einzige Partei sein, die ein Plus vor ihrem Ergebnis haben wird - Abspaltungsprodukt BZÖ schon heute tot"

Wien (fpd) - Die FPÖ ist die politische Antithese zur "verhaberten Vierer-Koalition" aus ÖVP, SPÖ, Grünen und Orangen. In dieses Herausfordererrolle haben wir seit Beginn des Wahlkampfes einen enormen Anstieg in der Wählergunst erreicht. Unser erklärtes Ziel, vor den Grünen zu bleiben und Platz 3 zu behalten, ist für den 1. Oktober intakt. Dies erklärte heute in einer Pressekonferenz FPÖ-Generalsekretär Bundesrat Harald Vilimsky im Rahmen einer Rückschau zum FPÖ-Wahlkampf. ****

Ob es nun das Skandalthema Eurofighter oder das Skandalthema Bawag betreffe, immer seien sowohl rote wie auch schwarze Politiker darin involviert. Beim Eurofighter-Ankauf, der auf den ersten Anblick einen schwarzen Skandal betreffe, sei der größte Profiteur der ehemalige rote Finanzminister Hannes Androsch. Die Vorfinanzierung dieses größten Beschaffungsvorganges sei kurioser Weise über die rote Hausbank Bawag abgewickelt worden. Auf der anderen Seite schreie die ÖVP, dass die Bawag-Causa ein roter Skandal sei, obwohl es auch schwarze Bawag-Vorstände gegeben habe, seit Jahren bei Grasser ein Bericht über die Bawag liege und Ex-ÖVP-Bundesparteiobmann Josef Taus Ex-Generaldirektor Elsner "ganz zufällig" kurz vor seiner Verhaftung in Südfrankreich aufgesucht habe.

"Unsere zentrale Wahlkampf-Strategie war es, die "In-Sich-Verwobenheit" des rot-schwarzen Machtsystems aufzuzeigen und uns als unbestechlicher Herausforderer dazu zu positionieren. Wir haben neben den klassischen Werbeinstrumenten auch neue, unkonventionelle Weg gewählt, wie etwa eine Comic-Serie mit dem HC-Man als Symbol des Anstandes und der Kraft oder auch einen HC-Rap, der bis dato 250.000 mal von der Homepage unseres Spitzenkandidaten HC Strache heruntergeladen wurde.. Wir haben rund 3.000 Standl-Aktionen in ganz Österreich gehabt und dabei DIREKT-Kontakte mit einer halben Million Menschen gehabt", so Vilimsky.

Der FPÖ-Generalsekretär sprach von einer "Vierer-Koalition des Österreich-Verrates", bestehend aus ÖVP, SPÖ, Grünen und Orangen. Diese sei über einen österreichschädlichen Grundkonsens zu definieren. Alle spielen mit bei der Brüsseler-Politik mit, die Österreich unter die Räder bringe. Alle hätten sie die EU-Verfassung im Nationalrat beschlossen, einer vorzeitigen Aufnahme von Rumänien und Bulgarien zugestimmt, grünes Licht zu EU-Verhandlungen zwischen Brüssel und Ankara gegeben sowie bei der Verdoppelung der österreichischen Nettobeiträge geschwiegen bzw. zugestimmt. "Wir sind hier das rot-weiß-rote Gegenkonzept dazu", so Vilimsky.

"Wir bleiben bei unserem Wahlziel: Zweistellig werden und den dritten Platz verteidigen. Damit kann eine für Österreich schädliche Beteiligung der Grünen an der kommenden Bundesregierung verhindert werden", so Vilimsky, der in seinen Ausführungen einen Appell an die Nicht-Entschlossenen richtete, "es mit der FPÖ einmal zu versuchen, denn gerade in einer Zeit der EU-Zentralisierung eine patriotische Partei in rot-weiß-rot die richtige Antwort ist".

Vilimsky forderte auch von Vizekanzler Gorbach, seine China-Reise am 8. Oktober abzusagen. Gorbach ist seit vielen Wochen auf politischer Tauchstation, er verlässt nach der Wahl die Politik und geht in die Privatwirtschaft. "Wie kann er da bloß nach der Wahl eine Fernreise nach China auf Kosten des Steuerzahlers unternehmen", stellt Vilimsky fragend in den Raum. Schon bislang sei es ja so gewesen, dass Gorbach als politischer Globetrotter auffiel. Im Vorjahr hat er 68 Reisen mit Kosten von stolzen 1,4 Mio Euro verbraten. Das sind über 20.500 Euro pro Reise oder die Kosten für Sommerurlaube einer österreichischen Durchschnittsfamilie für 15 Jahre. Die Republik kann es sich ersparen, dass der Herr Minister Gorbach ein bisschen chinesische Mauer schauen geht und einmal vor Ort probiert, wie ein süß-saures Schweinefleisch schmeckt, wenn er wenige Tage danach sowie in die Privatwirtschaft flüchtet", so Vilimsky.

Und der zweite Vielflieger, den man einmal einem einmal durch die politische Gepäck-Kontrolle schicken sollte, ist der Herr Gusenbauer. Vor wenigen Tagen noch springt die SPÖ wie das Rumpelstilzchen und mokkiert sich über den Herrn Kanzler Schüssel, der im Arafat-Jet nach Sofia von Bawag-Ex-Chef Elsner eingeladen wurde. Heute ist dem Kurier zu entnehmen, dass sich der rote Spitzenkandidat Gusenbauer im exakt selben Luxusflieger von einem Fußballmatch von Paris zu einem Wien-Flug vom Geschäftspartner des Herrn Taus, Martin Schlaff, einladen lässt.

"Ich würde ja fast behaupten, dass sich in der luftigen Höhe im Luxusjet zwischen Finanzmagnaten und Politmächtigen bei rot und schwarz die politische Farbenlehre völlig neutralisiert und bei lukullischer Begleitung der Kuchen aufgeteilt wird, den der österreichische Steuerzahler mühsam erwirtschaften muß", so Vilimsky.

"Wir werden am 1. Oktober die einzige Partei sein, die ein Plus vor ihrem Ergebnis stehen hat", zeigte sich Vilimsky überzeugt. Rot und Schwarz würden vom Wähler eine kräftige Schelte für ihre Skandalpolitik erhalten, die Grünen werden - so wie im Burgeland und in Wien - hinter uns zu liegen kommen und das politische Abspaltungsprodukt BZÖ sei heute schon tot. Am 1. Oktober wird dann der politische Totenschein vom Wähler für den Orangenverein ausgestellt", so Vilimsky.

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