Scheibner: "BZÖ wird mit neuer Kraft im Nationalrat drinnen sein"

"Österreicher wollen keine Große Koalition, sie wollen auch keine linken Experimente"

Wien (OTS) - "Die Meinungsumfragen sind das eine, die Stimmung in der Bevölkerung ist das andere. In den letzten Tagen gibt es in der Bevölkerung einen "Jetzt erst recht"-Stimmungsumschwung", meinte heute der Klubobmann des Freiheitlichen Parlamentsklub-BZÖ Abg. Herbert Scheibner in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bündnisobmann Peter Westenthaler und Wahlkampfleiter Gernot Rumpold.

Man sei sich in Österreich nicht sicher, ob nicht doch das BZÖ im Nationalrat mit einer Stärke vertreten sein könnte, daß das Ziel mancher in diesem Land doch nicht wieder funktioniere, nämlich wieder eine Große Koalition einzuführen oder linke Experimente durchzusetzen. "Wirtschaftkammerpräsident Leitl war ja auch gestern sehr putzig, als er gemeint hatte, "mit dem BZÖ sicher nicht". Er ist einer dieser Repräsentanten einer Großen Koalition. Er hat auch gesagt, er hätte es auch so gemacht wie Verzetnitsch. Ich weiß nicht, ob er das ernst gemeint hat, aber es zeigt schon seinen Wunsch, wieder das System einzuführen, wo genauso ein Sumpf wieder möglich ist", sagte Scheibner.

"Wir stehen bis zum Schluß dagegen und wir sind sehr optimistisch. Die Österreicher wollen keine Große Koalition, sie wollen auch keine linken Experimente, sondern wollen eine Fortsetzung dieser erfolgreichen Regierung", merkte Scheibner an.

"Wir stehen nicht nur für die strategischen Fragen, sondern auch für Inhalte. Wir haben im Wahlkampf nicht nur die Sicherheitspolitik und die Ausländerfrage thematisiert, sonder auch die Steuersenkung, wir haben den Schalle-Plan, wir haben bei der Klubklausur ein 50-seitiges Arbeitsprogramm erarbeitet und auch neue Familienmodelle thematisiert. Wir haben auch die Familienförderung diskutiert, ein neues Behindertenpaket eingebracht und wir haben die Frage der Sicherheitspolitik in Richtung eines Berufsheeres gelenkt", sagte Scheibner.

"Es war ein dynamischer Wahlkampf mit wenig finanziellen Mitteln. Ich erinnere daran, daß das BZÖ die einzige Gruppierung ist, die keinen einzigen Euro Parteienförderung bekommt. Kein Steuergeld wird hier missbräuchlich verwendet", so Scheibner.

"Ich bin sicher, daß am 1. Oktober, all jene die längsten Gesichter haben, die in den Zentralen der Meinungsforscher sitzen. Diese werden sich wieder ordentlich verspekuliert haben. Das BZÖ wird mit neuer Kraft im Nationalrat drinnen sein", schloß Scheibner

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