Mainoni: Rad-WM liefert Daten für neue Sicherheitskonzepte

Erfahrungen der UCI Rad-WM werden in Umfrage erhoben und danach in Sicherheitskonzept für EURO 2008 gegossen

Salzburg (BMVIT/MS) - "Österreich hat sich in den letzten Jahren als sicherer Standort für internationale Großveranstaltungen etabliert. Diesem positiven Ruf wurde vor allem Salzburg bei der vergangenen UCI Rad-WM mit fast 340.000 Besuchern mehr als nur gerecht. Die richtigen Konzepte und Vorbereitungsarbeiten haben einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet", so Forschungsstaatssekretär Mag. Eduard Mainoni am Donnerstag in Salzburg.

Mainoni startete gemeinsam mit dem Generalsekretär des Organisationskomitees der Rad WM, Wolfgang Weiß, eine Offensive für noch mehr Sicherheit im Zuge solcher Großveranstaltungen. "Wir haben im Rahmen der Rad-WM enorm viele Erfahrungen gemacht. Diese Erfahrungen sollen nun in eine Studie gegossen werden und wertvolle Informationen für die anstehende EURO 2008 liefern", sagt Mainoni.

Die Studie 'Sicherheitsaspekte EURO 2008' ist als Meilenstein in der österreichischen Sicherheitsforschung konzipiert, weil vor allem ein breiter den Dialog zwischen Forschung und Praxis hergestellt wird. "Bisher sind konkrete Sicherheitsempfehlungen zu den praktischen Erfahrungen kaum vorhanden. Mit Experten aus der privaten Sicherheitswirtschaft und Sicherheitsbeauftragten aus dem öffentlichen Bereich wird in den nächsten Monaten eine Delphi-Befragung durchgeführt", sagt der BZÖ-Staatssekretär. Das breite Spektrum des befragten Personenkreises soll bestmögliche Erkenntnisse und Ergebnisse zur weiteren Sicherheitsforschung und zur optimalen Vorbereitung des Großereignisses EURO 2008 erbringen. "Ziel sind wertvolle Daten für ein vollkommen neuartiges Sicherheitskonzept", betont Mainoni.

Für den Forschungsstaatssekretär ist diese Studie besonders wichtig, da die Sicherheitsforschung federführend im BMVIT angesiedelt ist. Österreich zeigt einmal mehr die Vorreiterrolle in diesem noch in den Kinderschuhen steckenden Bereich. Mainoni: "Wünschenswert wäre es, eine längerfristige Plattform für Experten zum Thema Sicherheit bei Großveranstaltungen zu installieren und somit die Zusammenarbeit zu fördern."

Österreich ist das erste EU-Mitglied, dass mit KIRAS ein eigenes nationales Sicherheitsforschungsprogramm gestartet hat. Insgesamt werden dafür über zwei Jahre ca. 11 Millionen Euro aufgewendet, so der Staatssekretär: "Wir sehen unsere zentralen Ziele im Schutz kritischer Infrastruktur und der Sicherheit bei Großveranstaltungen." (Schluss)

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