• 28.09.2006, 11:50:20
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Mainoni: Rad-WM liefert Daten für neue Sicherheitskonzepte

Erfahrungen der UCI Rad-WM werden in Umfrage erhoben und danach in Sicherheitskonzept für EURO 2008 gegossen

Salzburg (BMVIT/MS) - "Österreich hat sich in den letzten Jahren
als sicherer Standort für internationale Großveranstaltungen
etabliert. Diesem positiven Ruf wurde vor allem Salzburg bei der
vergangenen UCI Rad-WM mit fast 340.000 Besuchern mehr als nur
gerecht. Die richtigen Konzepte und Vorbereitungsarbeiten haben einen
wesentlichen Beitrag dazu geleistet", so Forschungsstaatssekretär
Mag. Eduard Mainoni am Donnerstag in Salzburg.

Mainoni startete gemeinsam mit dem Generalsekretär des
Organisationskomitees der Rad WM, Wolfgang Weiß, eine Offensive für
noch mehr Sicherheit im Zuge solcher Großveranstaltungen. "Wir haben
im Rahmen der Rad-WM enorm viele Erfahrungen gemacht. Diese
Erfahrungen sollen nun in eine Studie gegossen werden und wertvolle
Informationen für die anstehende EURO 2008 liefern", sagt Mainoni.

Die Studie 'Sicherheitsaspekte EURO 2008' ist als Meilenstein in der
österreichischen Sicherheitsforschung konzipiert, weil vor allem ein
breiter den Dialog zwischen Forschung und Praxis hergestellt wird.
"Bisher sind konkrete Sicherheitsempfehlungen zu den praktischen
Erfahrungen kaum vorhanden. Mit Experten aus der privaten
Sicherheitswirtschaft und Sicherheitsbeauftragten aus dem
öffentlichen Bereich wird in den nächsten Monaten eine
Delphi-Befragung durchgeführt", sagt der BZÖ-Staatssekretär. Das
breite Spektrum des befragten Personenkreises soll bestmögliche
Erkenntnisse und Ergebnisse zur weiteren Sicherheitsforschung und zur
optimalen Vorbereitung des Großereignisses EURO 2008 erbringen. "Ziel
sind wertvolle Daten für ein vollkommen neuartiges
Sicherheitskonzept", betont Mainoni.

Für den Forschungsstaatssekretär ist diese Studie besonders wichtig,
da die Sicherheitsforschung federführend im BMVIT angesiedelt ist.
Österreich zeigt einmal mehr die Vorreiterrolle in diesem noch in den
Kinderschuhen steckenden Bereich. Mainoni: "Wünschenswert wäre es,
eine längerfristige Plattform für Experten zum Thema Sicherheit bei
Großveranstaltungen zu installieren und somit die Zusammenarbeit zu
fördern."

Österreich ist das erste EU-Mitglied, dass mit KIRAS ein eigenes
nationales Sicherheitsforschungsprogramm gestartet hat. Insgesamt
werden dafür über zwei Jahre ca. 11 Millionen Euro aufgewendet, so
der Staatssekretär: "Wir sehen unsere zentralen Ziele im Schutz
kritischer Infrastruktur und der Sicherheit bei Großveranstaltungen."
(Schluss)

Rückfragehinweis:
BMVIT - Staatssekretär Mag. Eduard Mainoni
Pressesprecher Michael Stangl
Tel.: (01) 711 62-8400 oder (0664) 859 12 74
michael.stangl@bmvit.gv.at
www.bmvit.gv.at

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