Niederwieser zu Ganztagsschulen: Sinnvolle Lösung nur mit Finanzierungsprogramm, Qualitätsstandards und Sozialstaffel

AK Bürgermeister-Umfrage bestätigt SPÖ-Kritik

Wien (SK) - "Nur mit einer fairen Kostenverteilung zwischen Bund, Ländern und Gemeinden wird der Ausbau von 100.000 Ganztagsschulplätzen gelingen", so SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser. Die von der Arbeiterkammer (AK) durchgeführte Bürgermeister-Umfrage zeige die momentane Schieflage sehr deutlich; höhere Bundesaufwendungen, Österreichweit geltende Qualitätsstandards und eine einheitlich vorgeschriebenen Sozialstaffel seien Voraussetzung für eine zufriedenstellende und rundum sinnvolle Lösung, betont Niederwieser. ****

Viele Schulen seien derzeit noch nicht so ausgestattet, dass sie als Ganztagsschulen geführt werden können. Die SPÖ sei sich des enormen Aufholbedarfs bewusst und schlägt ein Finanzierungspaket inklusive Impulsfinanzierung vor, "bei dem sich der Bund mit zweckgebundenen Mitteln an erforderlichen Aus-, Umbau- und Renovierungsarbeiten beteiligt - unabhängig davon, ob es sich um Bundes- oder Landesschulen handelt", so der SPÖ-Bildungssprecher.

In weiterer Folge sei es Aufgabe des Bundes, einheitlich geltende Qualitätsstandards für ganztägige Schulen auszuarbeiten, "welche neben den Bedürfnissen der Kinder und deren Eltern auch die pädagogische Qualität und bildungspolitische Bedürfnisse umfassen", so Niederwieser. Der SPÖ-Bildungssprecher pocht auch darauf, dass es eine einheitliche Sozialstaffel für Nachmittagsbetreuung geben muss, "denn die Entscheidung der Eltern ob ihr Kind eine Ganztagsschule besucht oder nicht darf keinesfalls davon abhängen, ob sie sich das leisten können", schloss Niederwieser. (Schluss) js/mp

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