Ärzte übergeben Memorandum an Bundespräsident Fischer

ÖÄK fordert von wahlwerbenden Parteien Bekenntnis zur wohnortnahen Versorgung und Verbesserung ärztlicher Arbeitsbedingungen

Wien (OTS) - Vertreter des Präsidiums der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) unter Führung von Präsident Dr. Reiner Brettenthaler haben Bundespräsident Heinz Fischer in dieser Woche ein aktuelles Memorandum der Ärzteschaft überreicht. Das Acht-Punkte-Papier beinhaltet zentrale gesundheitspolitische Forderungen der österreichischen Ärztinnen und Ärzte an die wahlwerbenden Parteien und die zukünftige Bundesregierung. Eingemahnt werden dabei unter anderem ein Bekenntnis zum Ausbau der wohnortnahen Versorgung, konkrete Schritte zur Verbesserung und Modernisierung des medizinischen Leistungsangebots, ein Stopp der bürokratischen Auflagen an die Ärzteschaft und die Verbesserung der Ausbildung von Jungärzten. Die ÖÄK fordert außerdem ein Ende der Verrechtlichung der Medizin sowie der Benachteilung von Ärztinnen und Ärzten gegenüber anderen Berufsgruppen in Pensions-, Steuer und -Arbeitszeitfragen.

Ziel der Neuerungen ist der Erhalt und der Ausbau einer sozialen, qualitativ zeitgemäßen und regional flächendeckenden Gesundheitsversorgung auf breiter solidarischer Grundlage, wie ÖÄK-Präsident Reiner Brettenthaler bei der Übergabe des Memorandums betonte. Bundespräsident Fischer hob die Wichtigkeit einer guten ärztlichen Ausbildung für die Allgemeinheit hervor.

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