ÖBB-Verschuldung: Kräuter sieht drei Ursachen für das Desaster

Völlig unfähige politische Führung, Versager im Management, Kontrollversagen

Wien (SK) - Die katastrophale Entwicklung des Schuldenstands der Österreichischen Bundesbahnen hat für SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter drei Hauptursachen, wie er Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst erklärte: "Für das Desaster bei den ÖBB ist die völlig unfähige und desinteressierte politische Führung, Versager im Management und die fehlende Kontrolle im Aufsichtsrat verantwortlich. Die ganze Malaise der ÖBB, die zahlreichen Fehlentscheidungen und Skandale sind auf diese drei Faktoren zurückzuführen", unterstrich Kräuter. ****

Der SPÖ-Abgeordnete erinnerte an "das Quintett der Inkompetenz Schmidt, Reichhold, Forstinger, Gorbach und Kukacka", die das Verkehrsressort in den vergangenen sechs Jahren "einer ernsten Belastungsprobe aussetzten". Die Zukunft der ÖBB "hat niemand dieser Personen interessiert". Eine nahtlose Fortsetzung fanden Unfähigkeit und Desinteresse "bei den Versagern im Management", namentlich "der mit 1,2 Mio. Euro spazieren gehende Vorm Walde" sowie der aktuelle ÖBB-Chef Huber, "der Skandale und Affären am laufenden Band liefert".

Dritte Ursache für die besorgnis erregende Situation der ÖBB sei das Kontrollversagen. "Der Aufsichtsrat der Bundesbahnen konzentrierte sich auf das Beschwichtigen und Schönreden der dramatischen Situation des Unternehmens", so der SPÖ-Rechnungshofsprecher. Auch ist dies kaum verwunderlich, waren und sind doch Aufsichtsräte gleichzeitg auch Auftragnehmer der ÖBB. Abschließend unterstrich Kräuter, "dass die ÖBB, ihre Mitarbeiter sowie die Bahnkunden eine bessere Zukunft verdient haben" und dies nach dem 1. Oktober nur unter einer SPÖ-geführten Regierung tatsächlich der Fall sein werde. (Schluss) ns/mm

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